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Werner hofft auf Impfstoffe für alle in zweiter Jahreshälfte

16.01.2021 - Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) hält es für möglich, dass etwa ab der Jahresmitte alle Thüringer, die möchten, geimpft werden können. «Wir hoffen sehr, dass spätestens in der zweiten Jahreshälfte so viele Impfstoffe zur Verfügung stehen, dass jeder sich impfen lassen kann», sagte sie in einem am Samstag von ihrem Ministerium bei Twitter veröffentlichten Video. «Aber es hängt natürlich daran, welche Impfstoffe zugelassen werden und dass genügend Impfstoffe dann auch produziert sind.»

  • Heike Werner (Die Linke), Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie. Foto: Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Heike Werner (Die Linke), Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie. Foto: Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Seit dem Impfbeginn Ende vergangenen Jahres wurde nach Angaben des Ministeriums vom Samstag 22 090 Mal in Thüringen gegen das Coronavirus geimpft. Das seien 2779 Impfungen mehr gewesen als am Freitag.

Thüringen war nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstag (Stand: 9.45 Uhr) weiterhin das am stärksten von der Pandemie betroffene Bundesland. Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100 000 Einwohner lag demnach bei 268. Die Nachbarbundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt folgten mit rund 256 und 235. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 139. Thüringen hat etwa 2,1 Millionen Einwohner. Inzwischen liegt die Impfquote bei 10,3 pro 1000 Einwohner.

Der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) zufolge lagen am Samstag in 30,5 Prozent der 633 belegten Intensivbetten in Thüringen Covid-19-Patienten. Von den 193 intensiv behandelten Covid-19-Patienten mussten 119 beatmet werden. Die Zahl der nachweislich mit dem Virus infizierten Gestorbenen stieg im Vergleich zum Vortag um 55 auf 1611. Im gleichen Zeitraum wurden 899 Neuinfektionen registriert.

Nach wie vor waren die Landkreise Saalfeld-Rudolstadt (Inzidenzwert rund 503) und das Altenburger Land (rund 450), sowie Hildburghausen (rund 440) am stärksten betroffen. Saalfeld-Rudolstadt war auch deutschlandweit der Landkreis mit der höchsten Inzidenz. Am niedrigsten fiel der wichtige Kennwert am Samstag in der Landeshauptstadt Erfurt mit rund 144 aus.

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