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Zwei Jenaer Forscher erhalten hochdotierte Leibniz-Preise

05.12.2019 - Beim hochdotierte Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft sahnt Thüringen 2020 gleich doppelt ab: Zwei der zehn Auszeichnungen werden Mitte März an hiesige Forscher vergeben.

  • Prof. Dr. Markus Reichstein (l.), Globale Geoökologie und Prof. Dr. Johannes Grave, Neuere Kunstgeschichte an der Universität Jena. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Prof. Dr. Markus Reichstein (l.), Globale Geoökologie und Prof. Dr. Johannes Grave, Neuere Kunstgeschichte an der Universität Jena. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Jena/Bonn (dpa/th) - Wissenschaftler aus Jena erhalten im März zwei der jeweils mit 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preise 2020. Die Auszeichnungen gehen an Johannes Grave, Professor für Kunstgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität, und Markus Reichstein, der am Max-Planck-Institut für Biogeochemie forscht. Die insgesamt zehn Preisträger wurden aus 114 Vorschlägen ausgewählt, wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft am Donnerstag in Bonn mitteilte. Das Preisgeld können sie bis zu sieben Jahre lang nach eigenen Vorstellungen für ihre Forschungen verwenden.

«Der Leibniz-Preis ist fast so etwas wie ein kleiner Nobelpreis», erklärte der Präsident der Universität Jena, Walter Rosenthal. Wenn gleich zwei Preise nach Jena vergeben werden, sei das ein Beweis für die hier vorhandene Forschungsstärke. Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) bezeichnete die Preisvergabe als «herausragendes Zwischenzeugnis für den Forschungsstandort Thüringen». Die zweifache Vergabe nach Jena spreche für auch im internationalen Vergleich sehr guten Rahmenbedingungen für Wissenschaftler in Thüringen. Die Auszeichnung sei der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland.

Dem 43-jährige Grave wurde der Preis «für seine Standards setzenden kunstgeschichtlichen Arbeiten zur Goethe-Zeit, Romantik und zur Frühen Neuzeit» zuerkannt. Gelobt wurde seine fächerübergreifende Perspektive, die Kunstgeschichte auch mit Philosophie, Literaturwissenschaften und Begriffsgeschichte in neuer Weise verbinde. Reichstein (47) habe es mit seinen Arbeiten ermöglicht, «Datennetze und Datenlücken über Stoffflüsse unseres Planeten weiter zu schließen», hieß es in der Mitteilung. «Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um die wechselseitigen Einflüsse von Klimawandel und Ökosystemen über Erdsystemmodellierungen vorhersagen zu können.»

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