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Berliner Terroranschlag führt zu Umdenken bei Opferbetreuung

16.12.2018 - Der Terroranschlag an der Berliner Gedächtniskirche vor zwei Jahren hat nach Ansicht des Opferschutzbeauftragten Edgar Franke eine Zäsur in Deutschland dargestellt. «Es war für die Politik ein Lernprozess, Menschen zu betreuen, die wirklich schwer traumatisiert waren», sagte Franke der Deutschen Presse-Agentur. Anders als Frankreich, Spanien, Großbritannien, Israel oder die USA, die schon früher leidvolle Erfahrungen mit Terror gemacht hätten, habe Deutschland diese Strukturen erst entwickeln müssen - auch auf emotionaler Ebene. «Das hat alles Zeit gebraucht.»

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