Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

CDU: Freistellung von Transplantationsbeauftragten

21.06.2018 - Erfurt (dpa/th) - Um die Zahl der Organspenden zu erhöhen, will die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag die Stellung der Transplantationsbeauftragten in den Krankenhäusern stärken. «Wir wollen Rahmenbedingungen schaffen, die deren Arbeit konkretisiert», sagte die CDU-Abgeordnete Beate Meißner zu einem Gesetzentwurf ihrer Fraktion, über den das Plenum am Donnerstag diskutierte. Mit dem Antrag will die CDU unter anderem verbindlich festlegen, wie umfänglich die Beauftragten freigestellt werden sollen, um ihre Aufgaben zu erfüllen.

  • Arcor.de - E-Mail, FreeMail & Nachrichten aus Unterhaltung, Politik, Sport und mehr

«Wir wollen, dass sie Planungssicherheit haben», sagte der CDU-Abgeordnete Christoph Zippel. Die Zeit soll sich dabei - nach bayerischem Vorbild - an der Anzahl der Intensivbetten im jeweiligen Krankenhaus orientieren.

Jörg Kubitzki (Linke) rechnete vor, dass sich die Spendequoten pro Million Einwohner in Thüringen und Bayern ähnelten. Das beweise, dass die Freistellung der Transplantationsbeauftragten dafür nicht entscheidend sei. Ines Feierabend, Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, machte darauf aufmerksam, dass ohnehin bundeseinheitliche Regeln geplant seien, die man abwarten müsse.

Die Abgeordneten im Landtag verwiesen den Antrag für weitere Beratungen in den Justizausschuss und den Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit.