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Gedächtniskirche feiert Abschluss der Sanierung

13.06.2018 - Berlin (dpa/bb) - Mit einem Festgottesdienst wird die Berliner Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche am kommenden Montag nach rund zweijähriger Instandsetzung eingeweiht. Ein Großteil der Arbeiten an der Kirche im Hansaviertel entfiel auf den filigranen Turm aus Beton, teilte der Evangelische Kirchenkreis Stadtmitte am Mittwoch mit. Der Glockenturm war bereits anderthalb Jahrzehnte außer Betrieb.

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«Es fielen schon Brocken herunter», sagte eine Sprecherin. Die Schwingungen der Glocken hätten zu Bauschäden geführt. Gewichte sollen dies zukünftig verhindern. Zum Festgottesdienst sollen die Turmglocken erstmals wieder läuten. «Ein paar Kleinigkeiten an der Kirche müssen bis Ende des Monats noch erledigt werden.»

1,6 Millionen Euro flossen in die Sanierung der maroden Bausubstanz. Rund eine Million Euro stammten aus Bundesmitteln, der Rest wurde über Spendengelder, die Landeskirche EKBO und den evangelischen Kirchenkreis finanziert. Die von Stadtbaudirektor Ludwig Lemmer in den 50er Jahren entworfene Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche wird wegen ihres markanten Glockenturms im Volksmund auch «Seelenbohrer» genannt. Das Bauwerk aus rohem Beton ist in der Architekturszene international bekannt.

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