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Heimische Schlangenarten ungiftig

22.04.2018 - Bad Kreuznach/Molsberg (dpa/lrs) - Bei warmen Frühlingstemperaturen lassen sie sich wieder blicken: Schlangen in Rheinland-Pfalz. Sie sind an Gewässern zu finden, auf Weinbergsböden, in Gärten, Wiesen und sonnigen Waldrändern. «Alle drei Schlangenarten, die bei uns vorkommen, sind ungiftig», sagt Schlangenexpertin Sigrid Lenz der Deutschen Presse-Agentur in Bad Kreuznach. «Ich sage den Leuten immer: Ihr braucht keine Angst zu haben.» Dennoch sollte man Exemplare, wenn man sie entdeckt, nicht anfassen und in Ruhe nur beobachten.

  • Eine Würfelnatter liegt in der Sonne. Foto: Thomas Frey/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Würfelnatter liegt in der Sonne. Foto: Thomas Frey/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Etliche tausende Exemplare gebe es in Rheinland-Pfalz, schätzt Biologe Philipp Schiefenhövel von der Masgeik-Stiftung für Natur- und Landschaftsschutz in Molsberg im Westerwald. Die meist verbreitete Art sei die Ringelnatter, die in Feuchtwiesen und an Fließ- und Stillgewässern zu finden sei. Die Würfelnatter sei etwas Besonderes: Sie komme deutschlandweit nur in Rheinland-Pfalz vor, sagt Lenz. Es gebe drei Vorkommen: eines an der Nahe, eines an der Mosel und eines an der Lahn.

Die dritte Schlangenart, die Schlingnatter, nenne man auch «Weinbergsschlange», weil sie sehr wärmeliebend sei und die Offenlandböden liebe. In Deutschland sind insgesamt sechs Schlangenarten heimisch. Rheinland-Pfalz sei ein «gutes Reptilienland», sagt Lenz, die auch regelmäßig im Auftrag des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz unterwegs ist.

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