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Erfolg für Anleger von insolventem Immobilienfonds

18.05.2018 - Rostock (dpa/mv) - Das Landgericht Rostock hat zwei Anlegern eines Immobilienfonds der Volkssolidarität-Kreisverbands Bad Doberan/Rostock-Land einen Schadenersatz in Höhe von rund 22 500 Euro zugesprochen. Wie das Gericht am Freitag mitteilte, hat der Kreisverband als Gründungsgesellschafter des Fonds in den Jahren 2003 und 2004 die Anleger nicht ausreichend über die Risiken der Beteiligungen aufgeklärt. Bereits 2003 habe sich die Volkssolidarität Sozial Immobiliengesellschaft mbH Co KG in einer wirtschaftlichen Schieflage befunden. Im Rahmen des Beratungsgesprächs hätten die Anleger dies erfahren müssen.

  • Das Landgericht in Rostock. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Landgericht in Rostock. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die von den Anlegern erhobenen Ansprüche gegenüber dem zweiten beklagten Volkssolidarität-Kreisverband Mecklenburg Mitte wurden mangels Haftung abgewiesen, wie das Gericht mitteilte. Das Urteil habe Auswirkungen auf die weiteren ausstehenden Prozesse, bei denen es sich um eine vergleichbare Konstellation handele.

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