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Lkw-Durchfahrtsverbot in Nord- und Osthessen wird geprüft

17.05.2018 - Wiesbaden/Kassel (dpa/lhe) - Das Verkehrsministerium will an dem Durchfahrtsverbot für den Schwerverkehr auf vier Bundesstraßen in Nord- und Osthessen trotz geänderter Rechtslage festhalten. Das sagte Wolfgang Harms, Sprecher des Verkehrsministeriums, der «Fuldaer Zeitung» (Freitagausgabe). Das Verbot war gegen Lastwagen gerichtet, die die Lkw-Maut auf Autobahnen umgehen wollten. Doch zum 1. Juli gilt die Lkw-Maut auch auf Bundesstraßen, somit wäre das Verbot aus diesen Gründen überflüssig. Das Land will aus Lärmschutzgründen aber an dem Verbot festhalten.

  • Verbotsschilder für Lkw weisen Lastwagenfahrer auf das Durchfahrtsverbot für Lastwagen hin. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Verbotsschilder für Lkw weisen Lastwagenfahrer auf das Durchfahrtsverbot für Lastwagen hin. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Wir prüfen die Bitte aus dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium bereits», erklärte Michael Conrad, Sprecher des Regierungspräsidiums Kassel, der Zeitung. Die rechtliche Situation werde sich durch die Einführung der Lkw-Maut zum 1. Juli aber stark ändern. Das Land Hessen hat im Juli 2008 zur Verhinderung von Mautvermeidungsverkehr Lkw-Fahrverbote auf vier Bundesstraßen angeordnet: Auf der B254 von Felsberg bis Fulda, der B27 von Hünfeld bis Witzenhausen, der B400 von Wommen bis Wichmannshausen und der B7 von Kassel-Ost bis Wehretal-Oetmannshausen.