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Mann niedergeschossen: Tatverdächtige schweigen

17.04.2018 - Ingolstadt/Würzburg (dpa/lby) - Die beiden Tatverdächtigen, die vor knapp einem Monat in Ingolstadt einen Mann niedergeschossen haben sollen, haben sich bislang nicht zur den Vorwürfen geäußert. Der 55-Jährige habe kurz nach seiner Festnahme einen Kreislaufzusammenbruch erlitten und lag zunächst im Krankenhaus, der 45-Jährige habe zunächst keine Angaben zur Sache gemacht, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Ingolstadt. Beide Männer sitzen mittlerweile in Würzburg und in Ingolstadt in Untersuchungshaft. Das hatte ein Haftrichter am Nachmittag angeordnet.

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Die beiden Männer waren am Montag in Würzburg unter Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos festgenommen worden. Dem Duo wird vorgeworfen, einen 41 Jahre alten Gastwirt in einer Tiefgarage niedergeschossen zu haben. Trotz der schweren Verletzungen durch die Schüsse und mehrere Schläge gegen Kopf und Oberkörper konnte sich das Opfer in seine Wohnung retten und die Polizei verständigen. Die Täter waren unerkannt geflüchtet.

Am Montag waren auch die Wohnanwesen und Geschäftsräume der Beschuldigten durchsucht worden. Dabei fanden die Ermittler Notebooks, Mobiltelefone und mehrere Schreckschusswaffen. Die Tatwaffe sei nicht unter den sichergestellten Gegenständen gewesen. Experten werten nun den Inhalt der technischen Geräte aus. Die Ermittler hoffen auf Daten, die den Tatverdacht gegen die zwei Männer erhärten, wie der Sprecher weiter sagte.

In welcher Beziehung die mutmaßlichen Täter und das Opfer zueinander stehen, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. In Polizeigewahrsam war zwischenzeitlich auch eine 35 Jahre alte Frau. Auch gegen sie hätten sich «konkrete Verdachtsmomente für eine Tatbeteiligung» ergeben, hieß es. Die Frau wurde nach ihrer Vernehmung allerdings wieder auf freien Fuß gesetzt.

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