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Messerattacke: Angeklagter «ruhig und niedergeschlagen»

08.10.2018 - Hamburg (dpa/lno) - Als «ruhig und niedergeschlagen» hat ein Polizist den Angeklagten im Prozess um die tödliche Messerattacke auf eine Frau und ihr Kleinkind im S-Bahnhof Jungfernstieg bei dessen Festnahme beschrieben. Der Beamte, der den heute 34-Jährigen kurz nach der Tat festgenommen hatte, sagte am Montag als Zeuge im Prozess vor dem Hamburger Landgericht aus. Es habe nichts darauf hingedeutet, dass der Beschuldigte damals unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, erklärte der Beamte. Er habe auch nicht den Eindruck gehabt, dass der Mann an einer psychischen Störung leide. Beide Aussagen könnten relevant sein für den psychiatrischen Gutachter, der den Prozess beobachtet und am Ende beurteilen soll, ob der wegen zweifachen Mordes Angeklagte schuldfähig ist.

  • Einsatzkräfte der Polizei sichern den Zugang zur S-Bahnhaltestelle Jungfernstieg. Foto: Bodo Marks/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Einsatzkräfte der Polizei sichern den Zugang zur S-Bahnhaltestelle Jungfernstieg. Foto: Bodo Marks/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Mann aus dem Niger hatte zum Prozessauftakt am vergangenen Donnerstag gestanden, seine Ex-Freundin und die gemeinsame einjährige Tochter getötet zu haben. Er hatte nach der tödlichen Attacke am 12. April dieses Jahres selbst den Notruf gewählt und wurde wenig später unweit des Tatorts festgenommen. Schon in den Monaten vor der Tat soll er die Frau aufgrund von Sorgerechtsstreitigkeiten bedroht haben.

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