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Nach Limburg auch in Hanau Fliegerbombe entschärft

23.11.2018 - In Hanau haben Spezialisten einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht. Er war am gleichen Tag gefunden worden wie eine kleinere Fliegerbombe in Limburg.

  • Dieter Schwetzler vom Kampfmittelräumdienst begutachtet den Fundort einer 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Foto: Jürgen Mahnke © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dieter Schwetzler vom Kampfmittelräumdienst begutachtet den Fundort einer 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Foto: Jürgen Mahnke © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hanau/Limburg (dpa/lhe) - Bauarbeiter haben in gleich zwei hessischen Städten Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Während die 250 Kilogramm schwere Bombe in Limburg noch am Donnerstagabend entschärft wurde, konnte der doppelt so schwere Blindgänger in Hanau erst am Freitag unschädlich gemacht werden.

Dort war die Weltkriegsbombe auf dem Gelände einer ehemaligen US-Kaserne, der Pioneer-Kaserne, gefunden worden. Experten brauchten rund 45 Minuten zur Entschärfung, wie die Stadt mitteilte. Zuvor war das betroffene Gebiet evakuiert worden. In dem Bereich leben nach Angaben der Stadt etwa 6000 Menschen.

Die Polizei musste am Morgen 50 Häuser und Wohnung räumen und 500 Menschen bitten, ihre vier Wände zu verlassen. Schulen und Kitas blieben geschlossen. Zudem werden mehrere Straßen gesperrt. Auch der Luftverkehr wurde kurzzeitig umgeleitet. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) sagte nach der Aktion, jede entschärfte Bombe sei «ein Stück Zivilisierung».

In Limburg hatte sich die Entschärfung am Tag zuvor vergleichsweise einfach gestaltet: Denn die ursprünglich angekündigte Sprengung des Zünders war überflüssig gewesen - er war kaputt. Gegen 21.40 Uhr meldete die Polizei, dass der Einsatz beendet sei. Zuvor war die Evakuierung der umliegenden Gebäude in einem Umkreis von 300 Metern ohne Probleme verlaufen, wie der Polizeisprecher sagte. Betroffen waren überwiegend Gewerbeansiedlungen und nur vereinzelt Wohnungen.

Die Bombe war bei Bauarbeiten in einem Industriegebiet in der Nähe des Bahnhofs gefunden worden. Zur Entschärfung wurde sie auf ein benachbartes Grundstück gebracht.

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