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Schafzuchtverband tagt: Forderung nach Wolfs-Obergrenze

21.04.2018 - Karow (dpa/mv) - Der Landesschafzuchtverband berät heute in Karow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) über die Situation der Schafhaltung in Mecklenburg-Vorpommern. Ein wichtiges Thema werde der Umgang mit dem Wolf sein, sagte der Landesvorsitzende Jürgen Lückhoff vorab. Der Verband fordere eine Obergrenze für den Wolf in Deutschland. Desweiteren wollen die Schäfer die Rückkehr zur Weidetierprämie anstelle der jetzigen Flächenprämie. Diese benachteilige Schäfer ohne eigene Flächen, hieß es.  

  • Der Schafzuchtverband fordert eine Weidetierprämie. Diese soll die Kosten der Tierhaltung ausgleichen. Foto: Federico Gambarini/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Schafzuchtverband fordert eine Weidetierprämie. Diese soll die Kosten der Tierhaltung ausgleichen. Foto: Federico Gambarini/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dem Landesschafzuchtverband gehören nach Angaben des Vorsitzenden 237 Mitglieder an, darunter 50 Betriebe, deren Eigentümer von der Schafhaltung leben. Der Bestand an Mutterschafen beträgt in Betrieben mit mehr als 20 Tieren 70 700 und ist nach Einschätzung Lückhoffs damit recht stabil. Laut Tierseuchenkasse waren im Vorjahr im Land rund 94 000 Schafe bei rund 4000 Haltern registriert.

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