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Schostok weist in Rathausaffäre Vorwürfe zurück

21.06.2018 - Hannover (dpa/lni) - In der Rathausaffäre in Hannover hat Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD), gegen den wegen des Verdachts der Untreue ermittelt wird, jede Schuld von sich gewiesen. «Ich persönlich bin gewiss, dass der auf mich gelenkte Anfangsverdacht vollständig entkräftet wird», sagte Schostok am Donnerstag im Stadtrat. «Dies ist der Grund, warum ich weiterhin meinen Pflichten nachkomme und die Amtsgeschäfte führe.» An der Vereinbarung unzulässiger Gehaltszuschläge für seinen Büroleiter, um die sich die Affäre im Kern dreht, habe er nicht mitgewirkt. Von rechtlichen Bedenken habe er erst im Spätsommer 2017 erfahren.

  • Stefan Schostok (SPD) sitzt an seinem Platz im Verwaltungsausschuss im Neuen Rathaus. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Stefan Schostok (SPD) sitzt an seinem Platz im Verwaltungsausschuss im Neuen Rathaus. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Schostok kündigte eine rückhaltlose Aufklärung möglicher Missstände in der Stadtverwaltung an. Dazu sollten die Verwaltungsaufsicht und auch Externe eingebunden werden. «Dies gilt auch für Vorgänge vor meiner Amtszeit.» Einiges deute darauf hin, dass es Fehlverhalten Einzelner gab. «Aber es gab und gibt kein Versagen der Stadtverwaltung.»

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