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Streit um Hotelbetreiberin: CDU fordert Rückzug

17.04.2018 - Köln (dpa/lnw) - Die Kölner CDU will die Betreiberin eines Hotels, in dem Geflüchtete untergebracht werden, nicht länger in ihrer Spitze dulden. Man erwarte, dass die in die Kritik geratene Parteifreundin von ihrem Vorstandsamt zurücktrete, hieß es in einer Mitteilung des Parteivorstandes der CDU Köln, die am Montagabend auf deren Internetseite veröffentlicht wurde.

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Die Stadt hatte einen Vertrag mit dem Hotel geschlossen. Nach Medienberichten soll dieser über sieben Jahre laufen und sich insgesamt auf fast 2,5 Millionen Euro belaufen.

Der Kölner SPD-Vorsitzende Jochen Ott hatte es als «Skandal» und «instinktlos» bezeichnet, einen Vertrag bei deutlich gesunkenen Flüchtlingszahlen und noch dazu für einen so langen Zeitraum abzuschließen.

«Der Vorstand der Kölner CDU erwartet von jedem Vorstandsmitglied, dass es sich der besonderen Verantwortung bewusst ist, die ein politisches Ehrenamt mit sich bringt», hieß es in der Erklärung des CDU-Vorstandes. Die Frau ist eine von 25 Beigeordneten im Vorstand des Kölner CDU-Kreisverbandes. Ihre Anwälte hatten zuvor die Vorwürfe gegen sie zurückgewiesen und vor einer Hetzkampagne gewarnt.