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Intelligente Baustelle dank IoT

13.06.2018 - CeBIT-Demo veranschaulicht Internet der Dinge

  • Die Vernetzung per IoT kann Baustellen sicherer und wirtschaftlicher machen ©

    Die Vernetzung per IoT kann Baustellen sicherer und wirtschaftlicher machen © Vodafone

Das Internet der Dinge oder auch Internet of Things (IoT) genannt, ist eines der CeBIT-Themen von Vodafone. Bis einschließlich 15. Juni 2018 zeigt Vodafone auf der IT-Messe in Hannover, wie Bauzaun, Arbeitshelm, Roboter und Kran per Mobilfunk kommunizieren.

Die Vernetzung per IoT soll in erster Linie Bauarbeiter vor schweren Unfällen schützen. Die vernetzte Baustelle ist zudem besser gefeit gegen den teuren Diebstahl von Werkzeugen und ermöglicht sogar die Fernsteuerung von Baukränen.

IoT vernetzt Baukran mit Zentrale

Auf der CeBIT zeigt Vodafone, wie ein Kranführer zukünftig dank IoT mehrere Kräne an verschiedenen Standorten in Deutschland von einer Steuerzentrale aus lenken kann. Möglich wird das mit modernster Mobilfunk-Technologie, die schon bereit für 5G ist.

Erstmals in Deutschland macht Vodafone damit in der Praxis die Fernsteuerung eines Krans in 300 Kilometern Entfernung möglich. Der Kranfahrer steuert aus einer Zentrale in Hannover, der Kran verrichtet seine Arbeit „fahrerlos“ in Aldenhoven bei Aachen.

Das IoT gewährleistet hierbei den Informationsaustausch nahezu in Echtzeit. Hohe Bandbreiten ermöglichen zudem die Übertragung großer Datenmengen, um mehrere Kameraperspektiven von verschiedenen Standorten live und in höchster Qualität zu übertragen.

IoT rettet Leben

IoT könnte künftig helfen insbesondere tödliche Arbeitsunfälle zu vermeiden. Fast 40 Prozent dieser Unfälle, die an die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gemeldet werden, ereignen sich derzeit noch an Baustellen. Oftmals sind Kollisionen mit Baufahrzeugen oder schwerwiegende Stürze die Ursache.

Ein per IoT vernetzter Arbeitshelm, den Vodafone erstmals in Deutschland auf der CeBIT zeigt, kann im Ernstfall Leben retten. Der Helm meldet automatisch einen Alarm an eine Sicherheitszentrale, wenn er ungewöhnlich starke Stöße oder Stürze bemerkt. Weil auch der aktuelle Standort des Mitarbeiters im Notfall übertragen wird, können Hilfemaßnahmen direkt eingeleitet werden.

Passiert ein Unfall, der nicht durch einen extreme Kollision oder einen starken Sturz ausgelöst wird, kann der Bauarbeiter per Knopfdruck einen Notruf aussenden. Ebenso misst der IoT-Helm dauerhaft Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Halten beispielsweise extreme Temperaturen dauerhaft an, erhält die Zentrale diese Info und kann die eigenen Mitarbeiter so vor Folgeschäden schützen.

Ebenfalls Bestandteil der digitalen Baustelle ist das vernetzte Arbeitshemd, das sämtliche Vitaldaten misst und die Körperhaltung des Trägers analysiert. So kann man dank IoT Langzeit-Erkrankungen und Rückenschäden vorbeugen.

IoT verhindert Diebstähle

Der wirtschaftliche Schaden durch Werkzeuge und Rohstoffe, die von Baustellen entwendet werden, beziffert sich laut Bundesamt für Güterverkehr auf jährlich 138 Millionen Euro. Für die oftmals mittelständischen Bauunternehmen sind Diebstähle somit ein erhebliches wirtschaftliches Risiko.

IoT kann jedoch helfen Diebstählen vorzubeugen, denn Rohmaterialien und Werkzeuge lassen sich mit speziellen Narrowband-IoT-Sensoren vernetzen, die ebenfalls von Vodafone auf der CeBIT gezeigt werden. Werden Werkzeuge entwendet, können diese zu jeder Zeit geortet werden.

Ein Highlight auf dem Vodafone-Stand dürfte der intelligente Baustellenzaun sein. Integrierte IoT-Sensoren bemerken, wenn er durch unbefugte Personen z.B. in der Nacht geöffnet oder umgestoßen wird. Diese Information wird über das Maschinennetz von Vodafone an eine Sicherheitszentrale übertragen, so dass Sicherheitskräfte die Täter direkt stellen können. Vor Ort löst der Sensor einen akustischen und visuellen Alarm zur Abschreckung der Täter aus.

Mit dem vernetzten Baustellenzaun können die Bauherren auch dafür Sorge tragen Sicherheitsauflagen zu jeder Zeit zu erfüllen. Das Gesetz verlangt nämlich, dass Baustellen zu jeder Zeit umfassend abgesperrt sein müssen.

Autonom fahrende IoT-Lieferroboter

Erleichtert wird der Arbeitsalltag auf der digitalen Baustelle durch autonom fahrende IoT-Lieferroboter, die Vodafone auf der CeBIT präsentiert. Sie finden sich auf der Baustelle allein zurecht und bringen den Arbeitern auf Knopfdruck die Werkzeuge, die sie benötigen. Der Baustellen-Button ist über das neue Maschinennetz von Vodafone mit dem Lieferroboter verbunden und kann flexibel für verschiedene Aufgaben im Internet der Dinge genutzt werden.

Erstmals zeigt Vodafone in Hannover auch die vernetzte Baustellen-Box. Sie erleichtert die Zulieferung von Werkzeugen, Rohstoffen und weiteren Materialien. Zugewiesene Personen können die Baustellen-Box per PIN-Code öffnen. So kann benötigte Ware durch Zulieferer zu jeder Zeit direkt bei der Baustelle abgegeben werden. Dank spezieller Sensoren kennt die IoT-Baustellen-Box darüber hinaus zu jeder Zeit ihren Füllstand.

Neues Vodafone-Tracking-Center

Das Management der zahlreichen IoT-Lösungen auf der digitalen Baustelle können Betreiber ab Juli 2018 über das neue Tracking-Center von Vodafone übernehmen. Dieses bringt das Internet der Dinge für Mittelständler auf eine übersichtliche und einfach bedienbare Plattform.

Alle Infos zum CeBIT-Auftritt von Vodafone finden Sie hier

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