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Weitere Welpen aus illegalem Transport sterben im Tierheim

16.04.2018 - Stuttgart/Leonberg (dpa/lsw) - Nach der Rettung von rund 100 Welpen aus einem illegalen Transport im Kreis Böblingen sind zwei weitere Hunde-Babys an Spätfolgen gestorben. Die Jungtiere waren Anfang des Monats im Kofferraum eines slowakischen Lieferwagens nahe Leonberg befreit worden. Die Hunde- und Katzenbabys wurden wegen nachgewiesener Verstöße gegen das Tierschutzrecht nicht an den Besitzer in der Slowakei zurückgegeben. Sie kamen stattdessen in das Stuttgarter Tierheim, wo neun von ihnen - sieben Katzen und zwei Hunde - bereits kurze Zeit später starben. Insgesamt sind nun vier Hunde und sieben Katzen tot.

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Der Vorfall hatte große Bestürzung bei Tierfreunden ausgelöst. «Seither bekommen wir viele Anfragen aus der Region, denen wir leider nicht nachkommen können», sagte Petra Veiel, Sprecherin des Tierheims am Montag. Der Zustand der Tiere lasse eine Vermittlung derzeit noch nicht zu. Viele hätten durch die Trennung von der Mutter und die schlechten hygienischen Bedingungen des Transports geistige und körperliche Langzeitschäden erlitten. Das Interesse an den Hunde- und Katzenbabys freue das Tierheim dennoch sehr. «Mit dem Adoptieren müssen sich die Leute allerdings noch etwas gedulden.»