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Gewerkschaft beklagt Lehrermangel an berufsbildenden Schulen

27.11.2018 - Wiesbaden (dpa/lhe) - Die künftige hessische Landesregierung soll sich nach dem Willen der Lehrergewerkschaft GEW zu allererst den berufsbildenden Schulen widmen. Der Beruf des Lehrers an diesen Schulen müsse dringend attraktiver werden, sagte die hessische Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Birgit Koch, am Dienstag in Wiesbaden. «Werden jetzt nicht genügend Lehrkräfte ausgebildet, wird sich eine wachsende Lücke auftun.»

  • Ein Holzhobel leigt an einer Berufsschule in Ludwigsburg auf einem Tisch. Foto: Sebastian Gollnow © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Holzhobel leigt an einer Berufsschule in Ludwigsburg auf einem Tisch. Foto: Sebastian Gollnow © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In der Berufsbildung gebe es seit vielen Jahren einen ausgeprägten Mangel an ausgebildeten Lehrkräften. Nach einer GEW-Prognose werden in Hessen bis zum Jahr 2030 rund 4000 Lehrkräfte berufsbildender Schulen in Pension gehen. Das wäre knapp die Hälfte der aktuell tätigen Lehrer. «Wir brauchen, nur um den Bestand zu halten, jährlich 300 neue Lehrkräfte», erklärte Koch.

Zu den berufsbildenden Schulen zählen nicht nur die klassischen Berufsschulen. Es gibt auch Vollzeitschulen, besonders für Gesundheits- und Sozialberufe. Außerdem können sich Jugendliche an berufsbildenden Schulen auf eine Ausbildung vorbereiten.

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