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Fluggäste müssen wegen Warnstreiks mit Ausfällen rechnen

09.01.2019 - Im Tarifkonflikt um mehr Lohn für das Sicherheitspersonal an den Flughäfen erhöht die Gewerkschaft den Druck. Am Donnerstag dürfte es wegen Warnstreiks gleich in mehreren Städten zu Flugausfällen kommen - und weitere Aktionen sind möglich.

  • Streikendes Sicherheitspersonal steht am Flughafen Schönefeld vor der Sicherheitskontrolle für alle Abflüge. Foto: Bernd Settnik/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Streikendes Sicherheitspersonal steht am Flughafen Schönefeld vor der Sicherheitskontrolle für alle Abflüge. Foto: Bernd Settnik/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Düsseldorf/Berlin (dpa/lnw) - Flugreisende in Nordrhein-Westfalen müssen am Donnerstag in Düsseldorf und Köln/Bonn mit Streichungen gebuchter Flüge rechnen. Bundesweit seien die Sicherheitsbeschäftigten in Düsseldorf, Köln-Bonn und Stuttgart zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, teilte die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch in Berlin mit. Es sei mit starken Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Die Warnstreiks sollen an den NRW-Flughäfen um Mitternacht beginnen.

Der erneute Warnstreik sei eine Reaktion darauf, dass der Bundesverbands der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) nach den jüngsten Aktionen am Montag an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld kein verbessertes Angebot vorgelegt habe, hieß es von der Gewerkschaft.

Auch weitere Streiks seien nicht auszuschließen, sagte Verdi-Verhandlungsführer Benjamin Roscher. «Den Arbeitgebern sollte klar sein, dass die Beschäftigten bereit und in der Lage sind, für ihre Forderungen einzutreten.» Während der Warnstreik in Berlin nur wenige Stunden dauerte, soll er sich in den westdeutschen Städten nun über den ganzen Tag erstrecken.

Hintergrund sind die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen zwischen dem BDLS und Verdi für rund 23 000 Beschäftigte der Flugsicherheit. Die Gewerkschaft will einen Stundenlohn von bundesweit 20 Euro bei der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle durchsetzen. Laut Verdi hatte der BDLS aber deutlich weniger angeboten. Am 23. Januar sollen die Gespräche fortgesetzt werden.

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