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Hersteller halten Assistenten für wirksamer

10.12.2018 - Die EU will mit massiven Verschärfungen bei der Pflichtausstattung von Autos die Verkehrssicherheit erhöhen. Die Hersteller halten das bei Lkw für nicht zielführend.

  • Immer wieder kommt es zu Unfällen zwischen Lkw und Radfahrern ©

    Immer wieder kommt es zu Unfällen zwischen Lkw und Radfahrern © Daimler

SP-X/Brüssel. Niederflur-Kabinen für Lkw könnten die Zahl der Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern senken, sagen Experten. Der Fahrzeugherstellerverband ACEA widerspricht nun – und schlägt stattdessen bessere Fahrerassistenzsysteme vor. Diese seien um 50 Prozent wirksamer als das aktuell in der EU diskutierte neue Kabinendesign. Die Assistenten könnten die Zahl der Todesfälle um 1,53 Prozent senken, die Niederflur-Kabine nur um 0,95 Prozent, zitiert der Verband eine selbst in Auftrag gegebene Studie. Hintergrund des nun veröffentlichten Papiers sind Pläne der EU, bestimmte technische Sicherheitsmaßnahmen für Pkw und Lkw verpflichtend einzuführen. Dazu zählen neben widerstandsfähigeren Karosseriestrukturen, neuen Assistenzsystemen und Rückfahrwarnsystemen auch die neuartigen Kabinen. Die Fahrer sitzen darin nicht mehr erhöht über dem Verkehr, sondern wie im Pkw nahe der Straßenoberfläche. Das soll ihre Übersicht verbessern, würde aber unter Umständen die Ladekapazität verringern und den Windwiderstand und somit den Kraftstoffverbrauch erhöhen.

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