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Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

13.10.2018 - Deutschland droht nach der Niederlage in den Niederlanden der Absturz in die zweite Liga des europäischen Fußballs. Der Neustart nach der enttäuschenden WM ist missglückt.

  • Mats Hummels (r) und Torwart Manuel Neuer stehen nach der Niederlage gegen die Niederlanden enttäuscht auf dem Platz. Foto: Ina Fassbender © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mats Hummels (r) und Torwart Manuel Neuer stehen nach der Niederlage gegen die Niederlanden enttäuscht auf dem Platz. Foto: Ina Fassbender © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die DFB-Elf in der Einzelkritik:

Neuer: Musste gleich auf der Hut sein (3.). Die gewohnte Sicherheit strahlte der Kapitän nicht aus. Stark gegen Dumfries (49.).

Ginter: Verteidigte - mehr lange nicht. Später mehr ins Offensivspiel einbezogen. Sein Vorstoß (81.) wurde elfmeterreif gestoppt.

Boateng: Schloss einige Räume. In der Spieleröffnung allerdings mit vielen schwachen Pässen und Ballverlusten. Quälte sich angeschlagen.

Hummels: Beim Gegentor verhinderte er Babels Kopfball nicht. Die früherer Souveränität fehlte. Guter Kopfball, den Babel klärte (53.).

Hector: Mit Werner lange das belebende Element über die linke Seite. Immer mit einer Idee nach vorn. Bei Gegentor aber beteiligt.

Kimmich: Als Sechser fehlte ihm die Souveränität. Wollte viel - aber kaum Offensivideen. Brachte Sané in beste Schussposition (65.).

Can: Als Kader-Nachrücker in der Startelf. Nahm lange Hollands Talent De Jong aus dem Spiel. Auch einige gute Offensivaktionen.

Kroos: Brachte seine Erfahrung zu wenig auf den Platz. Wehrte sich zwar, hatte viele Ballkontakte. Seine Standards zündeten nicht.

Müller: Der Münchner ist weiter in der Tore-Krise. Erst noch mit Pech (18.), traf dann das Außennetz (38.). Löw holte ihn früh vom Platz.

Uth: Der 100. Neuling unter Löw schmiss sich in die Zweikämpfe, kam auch zu einigen Abschlüssen. Die Torgefahr aber fehlte.

Werner: Wieder auf links - mit seinem Tempo strahlte er Gefahr aus. Doch ihm fehlten Abgeklärtheit (15.) und Cleverness im Abschluss.

Sané: Ab der 57. drin und mit Tempo eine Belebung. Vergab die beste Ausgleichschance (65.). Der Blick für den Nebenmann fehlte oft.

Draxler: In der der letzte halbe Stunde brachte er Schwung und sorgte auch für Torgefahr. Seine Volleyschuss ging über das Tor (70.).

Brandt: Der Leverkusener sollte in der Schlussphase seine Schnelligkeit ausspielen. Kam aber nicht in die gefährliche Zone.

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