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«Halloween» mit starkem Start zum Gruselfest

22.10.2018 - Ein maskierter Killer, der aus einer Psychiatrie ausbricht: Der Horrorklassiker «Halloween» von 1978 liefert Stoff zum Gruseln. Regisseur David Gordon Green lockt mit dem Nachfolger viele Fans in die Kinosäle.

  • Michael Myers (Nick Castle) macht Angst. Foto: Universal Pictures © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Michael Myers (Nick Castle) macht Angst. Foto: Universal Pictures © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Anderthalb Wochen vor dem Gruselfest Halloween in Nordamerika hat der gleichnamige Horrorfilm einen der besten Kinostarts seines Genres hingelegt. «Halloween» von Regisseur David Gordon Green - ein Nachfolger des Klassikers von 1978 - kam in den USA und Kanada über das Wochenende auf Einnahmen von gut 77 Millionen Dollar (66 Mio Euro).

Dem «Hollywood Reporter» zufolge ist das der zweitbeste Einstieg für einen Horrorfilm der vergleichsweise strengen Kategorie «R», mit der der Verband MPAA in den USA vor Filmszenen rund um Gewalt, Sex und Drogen warnt.

Im Slasher-Hit «Halloween» von 1978 muss Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) einem Killer entkommen, der nach vielen Jahren aus der Psychiatrie am Vorabend des Halloweenfestes ausbricht. 40 Jahre später kehrt er nun in seine verschlafene Heimatstadt im Bundesstaat Illinois zurück. In der «Halloween»-Reihe, die auch Comics und ein Videospiel umfasst, ist es der mittlerweile elfte Titel.

«Ich bin enorm stolz auf diesen Film», teilte Produzent Jason Blum mit. Der Film hatte lediglich 10 Millionen Dollar (8,7 Mio Euro) gekostet. An den Horror-Blockbuster «Es» - nach der Romanvorlage von Stephen King - vom vergangenen Jahr, der am ersten Wochenende 123 Millionen Dollar (107 Mio Euro) einspielte, reichte «Halloween» allerdings nicht heran.

Die Kategorie «R» ist die zweitschärfste im Ranking des Filmverbands MPAA. Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren dürfen Filme dieser Stufe nicht ohne Begleitung ihrer Eltern oder von Erwachsenen sehen. Darüber liegt nur noch die Kategorie «NC-17», in der Besucher erst ab 18 Jahren zugelassen sind. Stufe «R» ist etwa mit der Altersfreigabe ab 16 Jahren durch die deutsche Organisation FSK vergleichbar.

Das mit Spannung erwartete Astronauten-Drama «First Man», das schon vor einer Woche enttäuscht hatte, sackte vom dritten auf den fünften Platz im Kino-Ranking. Den zweiten und dritten Platz teilten sich die Marvel-Comic-Verfilmung «Venom» mit Tom Hardy, der als Journalist Eddie Brock von einem Alien übernatürliche Kräfte erhält, sowie die Musikromanze «A Star is Born» mit Lady Gaga als aufstrebende Sängerin.