Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Vier Anrufe je Kilometer

26.03.2019 - Das Handy hat die Notrufsäulen dezimiert, aber nicht verschwinden lassen. Im vergangenen Jahr gab es wieder zehntausende Nutzer. Besonders frequentiert war eine Säule in Bremen.

  • Knapp 17.000 Notrufsäulen gibt es an der Autobahn ©

    Knapp 17.000 Notrufsäulen gibt es an der Autobahn © GDV

SP-X/Berlin. Trotz hoher Smartphone-Dichte werden die Notrufsäulen an den Autobahnen weiter regelmäßig genutzt. Im vergangenen Jahr gingen 52.463 Meldungen bei der Notruf-Zentrale in Hamburg ein, wie die GDV Dienstleistungs-GmbH der deutschen Versicherer mitteilt, die die Technik betreibt. In rund 42.000 Fällen ging es um Pannen oder Notrufe, die übrigen Anrufer meldeten etwa Falschfahrer, Personen auf der Fahrbahn oder Böschungsbrände.

Insgesamt sind an den deutschen Autobahnen knapp 17.000 Säulen in Betrieb, 11.500 davon wurden im vergangenen Jahr genutzt. Die meisten Anrufe kamen von einer Bremer Säule an der A 281 (Kilometer 10,64 in Fahrtrichtung Flughafen), die 203 Mal genutzt wurde. Bei den Autobahnen lag die A 3 mit 4.220 Anrufen vorn.

Die Nutzerzahlen der Notrufsäulen bleiben bislang trotz der zunehmenden Verbreitung von Handys relativ konstant zwischen 50.000 und 60.000 pro Jahr. Ihr Vorteil liegt neben der automatischen Standorterkennung auch in ihrer Unabhängigkeit von einem bei Notfällen möglicherweise überlasteten Mobilfunknetz. In den nächsten Jahren dürfte die Nutzung der orangefarbenen Säulen jedoch zurückgehen: Seit 2018 ist bei allen neuen Pkw-Modellen das automatische Notrufsystem E-Call an Bord, das bei einem Unfall selbstständig die Rettungskräfte alarmiert.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren