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Mit Technik gegen Reisekrankheit

12.11.2019 - Kaum ist man losgefahren, rebelliert der Magen: Manche Mitfahrer leiden im Auto schon nach kurzer Fahrt an der Reisekrankheit. Es gibt Möglichkeiten, sie zu verhindern - auch technische.

  • Besonders kurvige Passagen stellen Reisekranke vor Herausforderungen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Besonders kurvige Passagen stellen Reisekranke vor Herausforderungen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Wer schnell reisekrank wird, hat an Berg- und Talfahrten meist keine große Freude. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wer schnell reisekrank wird, hat an Berg- und Talfahrten meist keine große Freude. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Hersteller versuchen, die Fahrwerke so abzustimmen, dass auch empfindliche Passagiere nicht reisekrank werden. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Hersteller versuchen, die Fahrwerke so abzustimmen, dass auch empfindliche Passagiere nicht reisekrank werden. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Enge Kurve links. Weite Kurve rechts. Kurz abbremsen und dann wieder beschleunigen. Mit dem Auto geht es über die Berge. Für viele Autoinsassen eine Tortur. Denn nach kurzer Zeit im Auto tritt die Reisekrankheit auf, und ihnen wird übel. Moderne Technik soll das künftig verhindern.

Generell tritt Unwohlsein im Auto auf, wenn die Informationen, die vom Gleichgewichtsorgan kommen, nicht mit den visuellen Informationen des Auges übereinstimmen. Im Auto kann das etwa passieren, wenn Passagiere während der Fahrt lesen.

«Der Körper spürt etwas anderes, als das Auge sieht», sagt Prof. Daniel Strauss von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. «Das kann er nicht einordnen und reagiert wie bei einer Vergiftung: mit Übelkeit, Brechreiz, kaltem Schweiß und schnellem Puls.» Ausschlaggebend sei dafür die Anatomie des Innenohrs.

Ein bis zwei Drittel aller Menschen kann die Reisekrankheit treffen. Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren seien anfälliger als Erwachsene.

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