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Der Rennwagen, der auch in die Spielstraße darf

19.02.2020 - Auf einer Rennstrecke erprobt, nach einer Rennstrecke benannt: Beim Pagani Imola ist der Name Programm. Zugleich darf das Sportgerät auch auf normalen Straßen bewegt werden.

  • Vom Imola wird Pagani lediglich 5 Exemplare bauen ©

    Vom Imola wird Pagani lediglich 5 Exemplare bauen © Pagani

  • Der Imola, abgeleitet vom Huayra, wurde für den Einsatz auf der Rennstrecke optimiert ©

    Der Imola, abgeleitet vom Huayra, wurde für den Einsatz auf der Rennstrecke optimiert © Pagani

  • Auffällig am Design des Imola ist in der Seitenansicht die Luftansaughutze auf dem Dach ©

    Auffällig am Design des Imola ist in der Seitenansicht die Luftansaughutze auf dem Dach © Pagani

  • 5 Millionen Euro soll der Imola kosten. Für einen deutschen Käufer kämen noch 19 Prozent Mehrwertsteuer obendrauf, was den Kaufpreis aus sogar fast 6 Millionen Euro steigen lässt ©

    5 Millionen Euro soll der Imola kosten. Für einen deutschen Käufer kämen noch 19 Prozent Mehrwertsteuer obendrauf, was den Kaufpreis aus sogar fast 6 Millionen Euro steigen lässt © Pagani

  • Typisch Pagani pflegt der Imola auch innen einen ganz eigenen Stil ©

    Typisch Pagani pflegt der Imola auch innen einen ganz eigenen Stil © Pagani

SP-X/San Cesario sul Panaro/Italien. Die Sportwagenschmiede Pagani hat ein neues Modell namens Imola aufgelegt. Insgesamt nur fünf Exemplare dieses vom Huayra abgeleiteten Supersportler werden gebaut. Die Kleinserie wurde vor allem für den Rennstreckeneinsatz optimiert. Ein Feinschliff, den sich Pagani mit fünf Millionen bezahlen lässt. Die fünf Exemplare sind dennoch bereits ausverkauft.

Optisch weist der Imola Ähnlichkeiten mit dem Huayra auf, allerdings sorgen diverse Anbauteile für ein insgesamt deutlich verändertes Erscheinungsbild. Grundsätzlich wirkt der Imola flacher und gestreckter als der Huayra, faktisch überragt er diesen mit seinen 4,85 Meter Länge um gut 25 Zentimeter. Die Änderungen sollen vor allem für mehr Abtrieb sorgen. Eine auffällige Besonderheit in der Seitenansicht ist eine Luftansaughutze, die sich vom hinteren Teil des Dachs bis ins Heck erstreckt.

Auch bei der Leistung legt der Imola ein Schippchen drauf: 608 kW/827 PS und 1.100 Newtonmeter Drehmoment soll der von Merceds-AMG stammende Sechsliter-V12 via Siebengang-Automatik allein an die Hinterräder wuchten. Fahrleistungen nennt Pagani nicht, doch dürfte der Imola schneller als der Huayra sein, der mit 537 kW/730 PS in 3,3 Sekunden auf Tempo 100 sprintet und 360 km/h erreicht.

Für bessere Fahrleistungen dürften auch einige Leichtbaumaßnahmen wie etwa die Verwendung von Titan sorgen. Auch ein neues Lackierverfahren soll ein paar Kilo einsparen. Das Trockengewicht gibt Pagani mit 1.246 Kilogramm an. Zum Vergleich: Der zwischen 2012 und 2018 gebaute Huayra bringt leer 1.350 Kilogramm auf die Waage.

Zu den weiteren Besonderheiten des Imola gehören eine Semi-Slick-Mischbereifung sowie Keramik-Bremsen von Brembo mit vorne fast 40 Zentimeter großen Bremsscheiben, die von Sechskolben-Sätteln in die Zange genommen werden. Außerdem bietet das Fahrzeug elektronisch gesteuerte Aktiv-Dämpfer sowie ein elektronisch gesteuertes Differenzial an der Hinterachse. Mit seiner Technik ist der Imola ziemlich nah an einem Rennwagen, dennoch soll er auch für die Straße zugelassen sein.

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