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Zweites Modell für MG-Comeback

13.01.2021 - Ein chinesischer Konzern hat sich die klassische Roadstermarke MG gesichert, geht aber zunächst mit zwei SUVs an den Start. Nach dem bereits bekannten ZS zeigt MG nun auch den Plug-in-Hybrid EHS.

  • Auch zum Einstöpseln: Nach einem reinen E-Auto stellt MG nun mit dem EHS ein Modell mit Plug-in-Hybridantrieb vor. Foto: MG/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auch zum Einstöpseln: Nach einem reinen E-Auto stellt MG nun mit dem EHS ein Modell mit Plug-in-Hybridantrieb vor. Foto: MG/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die vom chinesischen SAIC-Konzern übernommene Traditionsmarke MG hat ein zweites SUV für das bis zum Sommer geplante Comeback in Kontinental-Europa angekündigt. Neben dem rein elektrischen ZS wollen die Chinesen dann zu Preisen ab etwa 34 000 Euro auch den EHS mit Plug-in-Technik anbieten, kündigte das Unternehmen an. Mit seinen 4,57 Metern bietet der EHS laut MG bis zu fünf Sitzplätze und zwischen 448 und 1375 Liter Kofferraum.

Den allein über die Vorderachse arrangierten Antrieb übernimmt ein Tandem aus einem 1,5 Liter großen Benziner mit 119 kW/162 PS und einer 90 kW starken E-Maschine. Sie wird gespeist aus einem Akku von 16,6 kWh, der für bis zu 52 Kilometer reichen soll, bevor er binnen 4,5 Stunden wieder aufgeladen wird.

Arbeiten beide Motoren zusammen, kommen sie laut MG auf eine Systemleistung von 190 kW/358 PS und gehen mit bis zu 370 Nm zu Werke. Das reicht für eine Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h in 6,9 Sekunden und 190 km/h Spitze.

Zur Ausstattung zählen unter anderem LED-Scheinwerfer, digitale Instrumente, Touchscreen-Navigation sowie automatische Abstandsregelung, Spurführungshilfe, 360-Grad-Kamera und Querverkehrswarner.

Den Verbrauch gibt MG mit 1,9 Litern (43 g/km CO2) an. Zwar will MG mit ZS und EHS starten, es dabei aber nicht bewenden lassen. Schon in kurzer Abfolge sollen noch mindestens zwei weitere Modelle folgen. Details zu Aufbau und Segmenten nennt MG noch nicht, dafür aber zum Antrieb: Reine Verbrenner werde es nicht geben, stellt Deutschlandchef Philipp Hempel in Aussicht.

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