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Ausschreitungen und viele Festnahmen bei Protesten in Paris

21.09.2019 - Demonstrationen halten die französische Hauptstadt in Atem. Am Rande von Klima-Protesten kommt es zu Ausschreitungen. Steht Frankreich ein heißer Herbst bevor?

  • Demonstranten stehen in Paris im Tränengasnebel. Foto: Thibault Camus/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Demonstranten stehen in Paris im Tränengasnebel. Foto: Thibault Camus/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Ein vermummter Protestler geht an einer brennenden Barrikade vorbei. Foto: Thibault Camus/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein vermummter Protestler geht an einer brennenden Barrikade vorbei. Foto: Thibault Camus/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Ein Demonstrant mit gelber Weste trägt bei den Protesten eine französische Flagge. Foto: Thibault Camus/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Demonstrant mit gelber Weste trägt bei den Protesten eine französische Flagge. Foto: Thibault Camus/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Polizeieinsatz am Rande der Demonstration für mehr Klimaschutz in Paris. Foto: Kamil Zihnioglu/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Polizeieinsatz am Rande der Demonstration für mehr Klimaschutz in Paris. Foto: Kamil Zihnioglu/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Demonstranten versuchen, sich vor dem Tränengas der Polizei zu schützen. Foto: Thibault Camus/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Demonstranten versuchen, sich vor dem Tränengas der Polizei zu schützen. Foto: Thibault Camus/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei Protesten in Paris hat die Polizei nach eigenen Angaben mindestens 163 Menschen festgenommen. Rund 120 von ihnen wurden bis zum Abend in Gewahrsam genommen, wie der TV-Nachrichtensender BFMTV am Samstag unter Berufung auf Ermittler berichtete.

Fast 400 Menschen seien zudem kostenpflichtig verwarnt worden, weil sie in verbotenen Bereichen der Stadt protestierten, teilte die Polizei mit.

Am Rande einer Demonstration für mehr Klimaschutz mit tausenden Teilnehmern kam es zu Ausschreitungen. Auf TV-Bildern waren brennende E-Tretroller und Mülltonnen zu sehen, laut Medien gingen auch Schaufensterscheiben zu Bruch. Sicherheitskräfte setzten in der südlichen Innenstadt Tränengas ein. Nach unabhängigen Schätzungen nahmen rund 15.000 Menschen an der Demonstration teil. Innenminister Christophe Castaner dankte den Sicherheitskräften. «Es wurden gewalttätige Menschen festgenommen und Ausschreitungen beendet», schrieb der Vertraute von Staatschef Emmanuel Macron beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Die Polizei forderte friedliche Demonstranten auf, sich beim «Marsch für das Klima» von gewalttätigen Gruppen zu distanzieren. Die Umweltweltorganisation Greenpeace rief Anhänger zum Verlassen der Demonstration auf. Unter den Gewalttätern, die sich unter die friedlichen Demonstranten gemischt hatten, waren laut Medien auch Vermummte.

Bei einem Protest Hunderter Anhänger der «Gelbwesten»-Bewegung setzte die Polizei in der Nähe der Prachtstraße Champs-Élysées im Westen der Innenstadt ebenfalls Tränengas ein, wie französische Medien berichteten. Auf dem kilometerlangen Boulevard galt ein Demonstrationsverbot. Die Polizei setzte über 7000 Beamte ein.

Anhänger der «Gelbwesten» protestieren seit vergangenem November gegen die Reformpolitik Macrons und soziale Ungerechtigkeit. Die Bewegung ist zersplittert und nicht zentral organisiert, die Themenpalette mittlerweile sehr breit. Häufig tragen die Demonstranten auch gar nicht mehr einheitlich die gelben Warnwesten, nach denen die Bewegung benannt ist.

In der Hauptstadt waren bei sonnigem Spätsommerwetter viele Menschen unterwegs. Zahlreiche öffentliche Gebäude, darunter auch Ministerien, waren für Besucher im Zuge einer jährlichen Veranstaltung geöffnet.

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