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Huawei: Keine Absatzkrise bei Smartphones durch Corona

26.03.2020 - Die weltweite Coronavirus-Pandemie wird nach Einschätzung von Huawei nicht zu einer sinkenden Nachfrage nach Smartphones, Tablet Computern und Laptops führen.

  • Die deutsche Niederlassung des chinesischen Technologiekonzerns Huawei. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die deutsche Niederlassung des chinesischen Technologiekonzerns Huawei. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Wir sehen weiterhin eine starke Nachfrage», sagte der Chef des Verbrauchergeschäfts von Huawei, Richard Yu, am Donnerstag zur Vorstellung der neuen Smartphone-Modellreihe P40 in einer Videokonferenz.

Die Premiere des neuen Flaggschiff-Modells hätte eigentlich in einem großen Saal in Paris vor zahlreichen Medienvertretern und Gästen stattfinden sollen, wurde aus Sicherheitsgründen aber ins Internet verlegt und live auf YouTube übertragen. Yu betonte, in China hätte man die Präsentation eigentlich auch vor Publikum machen können. «Hier haben wir die Krise schon wieder unter Kontrolle.» In Europa habe man aber niemanden gefährden wollen.

Die neuen P40 und P40 Pro zeichnen sich vor allem durch ein leistungsstarkes Kamerasystem aus, das gemeinsam mit dem deutschen Unternehmen Leica entwickelt wurde. Die neuen Flaggschiff-Modelle müssen allerdings ohne Dienste und Apps von Google auskommen, da die USA im Handelskrieg mit China den Technologieexport an Huawei gestoppt haben. Die neuen Huawei-Smartphones nutzen nun die Open-Source-Variante des Betriebssystems Android, die ohne die Google Mobile Services auskommt.

Yu betonte, man sei bei der Entwicklung der eigenen Huawei Mobile Services und der Bereitstellung von Programmen in der Huawei AppGallery auf einem guten Weg. Apps wie Facebook und WhatsApp könntenetwa mit Hilfe eines sicheren Links zum Herunterladen der Software angeboten werden. Insgesamt führe die Entwicklung dazu, dass die Verbraucher mehr Auswahl hätten. Die Partnerschaft mit Google sei weiterhin sehr gut. «Die Herausforderungen hat nicht Google zu verantworten, sondern alleine die US-Regierung.»

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