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Wenn Schulangst krank macht

06.01.2020 - Zehntausende Schüler leiden unter Schulangst - und gehen oft nicht zum Unterricht. Das Phänomen hat nichts mit Schwänzen zu tun. Aber verursacht viel Leid.

  • Viele Schüler leiden unter Leistungsüberforderung, Prüfungsangst oder Mobbing. Das kann Folgen für die Gesundheit haben. Foto: Helen Ahmad/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Viele Schüler leiden unter Leistungsüberforderung, Prüfungsangst oder Mobbing. Das kann Folgen für die Gesundheit haben. Foto: Helen Ahmad/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Angst vor schlechten Noten, fiese Mitschüler, Stress - Schule kann für Kinder hart sein. Für manche ist es so schlimm, dass sie krank werden.

Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Übelkeit können die Folge sein. Viele gehen dann gar nicht mehr zur Schule. Fachleute sprechen von Schulangst.

Für Schulpsychologen ist es ein alltägliches Thema. Etwa 3,5 Prozent der rund 11 Millionen Schulkinder in Deutschland sind laut DAK-Kinder- und Jugendreport 2018 von Schulangst und Schulphobie betroffen - Jungen etwas häufiger als Mädchen. Schulangst und Schulphobie haben aber nichts mit Schwänzen zu tun. Denn im Gegensatz zum Schwänzen wüssten Eltern in der Regel davon.

Schulphobie sei meist eine Trennungsangst und trete bereits ab der Einschulung auf, erklärt Astrid Holch, Oberärztin der Kinder- und Jugendpsychosomatik an der München Klinik Schwabing. «Die Schulangst bezeichnet die tatsächlichen konkreten Ängste in der Schule. Prüfungsangst, soziale Ängste, Ängste aufgrund von Leistungsüberforderung oder durch erlebtes Mobbing in der Schule.»

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