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Öko in jeder Faser seiner Existenz

17.01.2020 - E-Mobilität mag lokal sauber sein, doch wenn man alle Aspekte des Autobaus einbezieht, sind die meisten aktuellen Stromer alles andere als umweltfreundlich. Außer das Auto heißt Luca. 

  • Mit dem Luca hat das Team der TU Ecomotive ein weiteres Öko-Auto entworfen © TU

    Mit dem Luca hat das Team der TU Ecomotive ein weiteres Öko-Auto entworfen © TU Ecomotive

  • Mit seinen Proportionen erinnert der Luca an japanische Kei Cars © TU

    Mit seinen Proportionen erinnert der Luca an japanische Kei Cars © TU Ecomotive

  • Beim Luca handelt es sich um einen kleinen Zweisitzer mit leicht sportlicher Aura © TU

    Beim Luca handelt es sich um einen kleinen Zweisitzer mit leicht sportlicher Aura © TU Ecomotive

  • Das Chassis des Luca besteht aus der aus Verbundstoff gefertigten Wanne und zwei Alukonstruktionen © TU

    Das Chassis des Luca besteht aus der aus Verbundstoff gefertigten Wanne und zwei Alukonstruktionen © TU Ecomotive

  • Rostprobleme wird der Luca kaum haben, denn der eingesetzte Verbundwerkstoff besteht aus Plastik und Flachs © TU

    Rostprobleme wird der Luca kaum haben, denn der eingesetzte Verbundwerkstoff besteht aus Plastik und Flachs © TU Ecomotive

  • Statt großer Displays wird der Luca das Smartphone des Fahrers als Kombiinstrument nutzen © TU

    Statt großer Displays wird der Luca das Smartphone des Fahrers als Kombiinstrument nutzen © TU Ecomotive

SP-X/Eindhoven. TU Ecomotive heißt ein rund 20-köpfiges Team von Studenten der Technischen Universität im holländischen Eindhoven, das in der jüngeren Vergangenheit bereits einige besonders umweltschonende E-Auto-Konzepte vorgestellt hat. Jüngster Wurf ist ein sehr leichter, einfacher und zudem aus recycelten Abfällen gebauter Zweisitzer namens Luca.

Mit seinen Proportionen und der leicht sportlichen Silhouette weckt der Luca Erinnerungen an japanische Kei Cars vom Schlage eines Suzuki Cappucino oder Daihatsu Copen. Doch weniger das Design als vielmehr die beim Bau verwendeten Materialien stehen bei dieser Konstruktion im Vordergrund. Unter anderem werden recyceltes Aluminium und ebenfalls einem Wiederverwertungskreislauf zurückgeführtes Plastik verwendet. Letzteres wurde aus dem Meer gefischt. Aus dem Plastik entsteht zusammen mit Flachs ein Verbundwerkstoff, der unter anderem beim Chassis verwendet wird. Er besteht aus einer Art Innenraum-Wanne, an die Rahmenstrukturen aus Aluminium für die vordere und hintere Radaufhängung befestigt werden. Die Materialien sind nicht nur umweltfreundlich, sondern sparen außerdem Gewicht und Produktionskosten. Ebenfalls eine günstige Lösung ist der Verzicht auf ein Kombiinstrument mit großen Displays. Stattdessen soll der Fahrer sein Smartphone als Cockpitanzeige nutzen. Für die wichtigsten Informationen ist zusätzlich ein Head-up-Display angedacht.

Auch der Antrieb soll die Produktionskosten als auch den Energiebedarf niedrig halten. Er besteht aus zwei Radnabenmotoren mit zusammen 15 kW/20 PS Leistung. Statt Fahrspaß steht Effizienz im Vordergrund. Als Wirkungsgrad zwischen Rad und einer nicht näher spezifizierten Batterie werden 92 Prozent genannt. Zum Vergleich: Der Wirkungsgrad eines Diesel wird oft mit 33 Prozent angegeben. Angaben zu Kapazität und Reichweite gibt es nicht, doch soll der Stromspeicher herausnehmbar sein und im leeren Zustand gegen einen vollen ausgetauscht werden.

Bislang hat das Ecomotive-Team der TU Eindhoven vom Luca lediglich Computergrafiken veröffentlicht. Ein vorzeigbarer Prototyp befindet sich derzeit im Aufbau. Im Sommer soll dann ein echtes Fahrzeuge präsentiert werden.

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