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Linke Wahlsiegerin beginnt Verhandlungen in Dänemark

07.06.2019 - Wie sieht die künftige Regierung in Dänemark aus? Im Laufe des Tages will sich die Vorsitzende der siegreichen Sozialdemokraten, Mette Frederiksen, mit allen Parteien treffen, die es bei der Wahl ins Parlament geschafft haben.

  • Hat mit einer strengen Einwanderungspolitik die Parlamentswahl in Dänemark gewonnen: die Sozialdemokratin Mette Frederiksen. Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Hat mit einer strengen Einwanderungspolitik die Parlamentswahl in Dänemark gewonnen: die Sozialdemokratin Mette Frederiksen. Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach der Parlamentswahl in Dänemark haben die siegreichen Sozialdemokraten begonnen, künftige Parlamentsmehrheiten auszuloten.

Ihre Vorsitzende Mette Frederiksen und andere Vertreter der Parteispitze trafen sich zunächst mit dem bisherigen liberalen Regierungschef Lars Løkke Rasmussen. Vor dem Gespräch machte Frederiksen klar, dass sich die Dänen an der Wahlurne eine neue Regierung gewünscht hätten. Sie wolle jedoch keine Partei von vornherein abweisen. Angesichts des guten Wahlergebnisses von Løkkes Partei Venstre hoffe sie auf eine gute Zusammenarbeit.

Im Laufe des Freitags wollte sich Frederiksen mit allen Parteien treffen, die es bei der Wahl ins Parlament geschafft haben. Bei den Verhandlungen in Schloss Christiansborg in Kopenhagen haben alle Parteien 40 Minuten Zeit, um sich mit den Wahlsiegern abzustimmen.

Die Sozialdemokraten waren bei der Wahl am Mittwoch stärkste Kraft geworden. Frederiksen erhielt am Donnerstag von Königin Margrethe II. den Auftrag zur Regierungsbildung. Die sozialdemokratische Vorsitzende strebt eine nur aus ihrer Partei bestehende Minderheitsregierung an, die bei den meisten Themen mit dem linken Lager zusammenarbeitet, bei der Einwanderung aber mit dem bislang rivalisierenden bürgerlich-liberalen Block. Frederiksen verfolgt bei der Migration eine für sozialdemokratische Maßstäbe strikte Linie.

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