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Paolo Sorrentino kehrt für Film nach Neapel zurück

08.07.2020 - «È stata la mano di Dio» heißen (Es war die Hand Gottes) soll die Netflix-Produktion heißen, die der Italiener für den Online-Videodienst inszeniert.

  • Paolo Sorrentino, italienischer Regisseur und Oscarpreisträger, dreht in siener Heimatstadt Neapel. Foto: Claudio Onorati/ANSA/epa/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Paolo Sorrentino, italienischer Regisseur und Oscarpreisträger, dreht in siener Heimatstadt Neapel. Foto: Claudio Onorati/ANSA/epa/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für die Dreharbeiten zu seinem nächsten Film kehrt der italienische Starregisseur Paolo Sorrentino (50) in seine Heimatstadt Neapel zurück.

Der Film werde «È stata la mano di Dio» heißen (Es war die Hand Gottes) und auf Netflix ausgestrahlt, teilte der Online-Videodienst am Mittwoch mit. «Ich finde die Idee aufregend, wieder in Neapel zu drehen, genau 20 Jahre nach meinem ersten Film», wurde Sorrentino zitiert.

2001 entstand in der süditalienischen Metropole sein Drama «L'uomo in piu» (Deutsch: Der Mann im Abseits). Internationale Aufmerksamkeit erregte aber vor allem Sorrentinos Politsatire «Il Divo» 2008 über Italiens mehrmaligen Ministerpräsidenten Giulio Andreotti. Einen Oscar als bester fremdsprachiger Film erhielt 2014 sein Werk «La Grande Bellezza - Die große Schönheit».

«È stata la mano di Dio» werde ein «intimer und persönlicher Film, eine Geschichte über das Erwachsenwerden voller Freude und Schmerz», teilte der 50-Jährige mit. Weitere inhaltliche Details verriet er nicht. Allerdings wirkt der Titel wie eine klare Referenz an das Tor, das Diego Maradona bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 mit Hilfe seiner Hand für Argentinien gegen England erzielte.

Sorrentino ist erklärter Maradona-Fan. Ihm verdanke er sein Leben, hatte der Regisseur einmal erklärt. In den späten 80er Jahren spielte die Fußballlegende für den S.S.C. Neapel. In jener Zeit, als Jugendlicher, verlor Sorrentino seine Eltern, die an einer Kohlenmonoxidvergiftung starben. Er selbst war zu dem Zeitpunkt nicht bei ihnen, weil er in Neapel dem Argentinier beim Spielen zuschaute.

© dpa-infocom, dpa:200708-99-720421/2

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