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Elektrisch, autonom, vielseitig

04.12.2019 - Künftig könnten Nutzfahrzeuge nicht nur autonom und elektrisch fahren, sie dürften auch viele unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Rinspeed zeigt mit seinem Konzept Metrosnap, wie das gehen könnte.

  • Auf der Elektronikmesse CES 2020 zeigt Rinspeed die jüngste Evolutionsstufe seines Snap-Konzepts mit Namen Metrosap ©

    Auf der Elektronikmesse CES 2020 zeigt Rinspeed die jüngste Evolutionsstufe seines Snap-Konzepts mit Namen Metrosap © Rinspeed

  • Neben dem Personentransport könnte das Metrosnap-Konzept auch kleine Frischemärkte zu seinen Kunden fahren ©

    Neben dem Personentransport könnte das Metrosnap-Konzept auch kleine Frischemärkte zu seinen Kunden fahren © Rinspeed

  • Auch den Transport mobiler Paketstationen könnte ein Metrosnap übernehmen ©

    Auch den Transport mobiler Paketstationen könnte ein Metrosnap übernehmen © Rinspeed

  • Der fahrende Unterbau kann autonom fahren und auch autonom den gerade benötigten Pod aufladen ©

    Der fahrende Unterbau kann autonom fahren und auch autonom den gerade benötigten Pod aufladen © Rinspeed

  • Als People Mover könnte der Metrosnap seinen Gästen ein schickes und unterhaltsames Ambiente bieten ©

    Als People Mover könnte der Metrosnap seinen Gästen ein schickes und unterhaltsames Ambiente bieten © Rinspeed

SP-X/Zumikon/Schweiz. Auf der kommenden US-Elektronikmesse CES (7. bis 10. Januar) wird die Schweizer Firma Rinspeed eine weitere Spielart ihres modularen Fahrzeugkonzepts Snap vorstellen. Auch bei der neuen Variante mit Namen Metrosnap handelt es sich um ein autonom fahrendes E-Fahrzeug, das sich sowohl für den öffentlichen Nahverkehr als auch für vielfältige Transportaufgaben einsetzen lässt.

Wie schon bei vorherigen Snap-Versionen setzt auch der Metropsnap auf einen im Fachjargon „Skateboard“ genannten Unterbau mit E-Antrieb, der „Pods“ genannte Aufbauten mit unterschiedlichen Funktionen aufnehmen und transportieren kann. Diese Modularität erlaubt völlig unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten. Neben Fahrgastzellen mit Bestuhlung sind auch Containeraufbauten denkbar. Damit könnte ein Metrosnap-Skateboard einerseits als Kleinbus für den Nahverkehr oder als autonomes Taxi eingesetzt werden. Anderseits könnte die Plattform zum Beispiel außerhalb der Pendler-Stoßzeiten auch eine Packstation an ihren Bestimmungsort bringen. Dank eines speziell entwickelten Wechselsystems ist das Abstellen beziehungsweise der Tausch von Pods in kurzer Zeit und ohne den Einsatz von Personal möglich.  

Die unterschiedlichen Aufbauten sind jeweils mit Solarzellen und Batterien ausgestattet, welche auch den Strom zum Fahren liefern. Das Skateboard selbst ist ebenfalls mit einer Traktionsbatterie ausgestattet. Doch diese muss nicht ständig geladen werden. Während etwa eine geparkte Paketstation auf ihre Kunden wartet, lässt sie sich parallel mit den Strom für eine spätere Rückfahrt betanken.      

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