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Thees Uhlmann wünscht Stephen King den Nobelpreis

17.09.2019 - Der Musiker ist offenbar ein Fan des amerikanischen Grusel-Autors. Er hat ihm sogar einen Song auf seiner neuen Platte gewidmet.

  • Thees Uhlmann fühlt sich nicht stark genug für Berlin. Doch die Stadt rege seine Kreativität an. Foto: Lisa Ducret © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Thees Uhlmann fühlt sich nicht stark genug für Berlin. Doch die Stadt rege seine Kreativität an. Foto: Lisa Ducret © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Rocksänger Thees Uhlmann (45) wünscht dem König des Horror-Romans, Stephen King, den Literaturnobelpreis.

Der in Berlin lebende Musiker hat für sein neues Album «Junkies und Scientologen» (Veröffentlichung: 20. September) eine Hommage an den 71 Jahre alten US-Autor («Friedhof der Kuscheltiere», «Es») verfasst - «Danke für die Angst» heißt das Lied.

«Die besten drei Bücher von ihm werden die Zeiten überleben», sagte Uhlmann über King im Video-Interview der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Da stecken so viele schöne Gedanken drin - Liberalität, die Idee von Freundschaft. Freundschaft ist einer meiner höchsten Werte, und das hat sein Fundament in Kings «Stand By Me».» Das neueste Werk des Schriftstellers aus dem US-Bundesstaat Maine heißt «Das Institut», es erschien vor wenigen Tagen auch auf Deutsch.

Der in Nordniedersachsen geborene Songschreiber Uhlmann, dessen bisherige Soloalben von 2011 und 2013 sehr erfolgreich waren, fremdelt auch noch nach Jahren mit seiner Wahlheimat. «Ich glaube, ich bin zu schwach für Berlin, ich bin zu klein für Berlin, ich bin nicht hart genug für Berlin», sagte er. «Aber aus dem Vermissen von Norddeutschland, dem Bedürfnis nach mehr Ruhe und weniger Menschen, wird bei mir schon auch Kreativität freigesetzt.»

Zu den neuen Songs nach langer Pause regte ihn außerdem die Politik an: «Motiviert hat mich auch das Dreieck der Schande - Brexit, Trump und AfD, diese ganze neokonservative Revolution», sagte Uhlmann der dpa. «Ich hatte so viel Wut darüber in mir und so viel Unverständnis. Deswegen dachte ich: Die Texte müssen härter und konkreter werden. Mehr Nachdenken, tiefere Gedanken - der Versuch, diesem ganzen Mist die Schönheit der Kunst entgegenzusetzen.»

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