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DFB-Auftaktgegner Mexiko trainiert erstmals in Moskau

12.06.2018 - Vor rund 500 Fans hat Deutschlands Auftaktgegner Mexiko sein erstes Training bei der WM in Russland absolviert.

  • Mexiko-Coach Juan Carlos Osorio (r) beim ersten Training in Russland. Foto: Petter Arvidson/Bildbyran via ZUMA Press © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mexiko-Coach Juan Carlos Osorio (r) beim ersten Training in Russland. Foto: Petter Arvidson/Bildbyran via ZUMA Press © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei der öffentlichen Einheit in Moskau trainierte auch der zuletzt am Oberschenkel verletzte Defensivspezialist Diego Reyes wieder mit seiner Mannschaft. Trotz der zuletzt schwachen Auftritte in Testspielen und der Unruhe um das Team wegen Medienberichten über eine Party in der Heimat, präsentierte sich El Tri fünf Tage vor dem Duell mit dem Team von Bundestrainer Joachim Löw gut gelaunt und motiviert. Beim Aufwärmen im Mittelkreis scherzten die Spieler miteinander und zogen sich gegenseitig auf.

Im anschließenden Trainingsspiel auf verkleinertem Platz übten die Mexikaner vor allem verschiedene Angriffsspielzüge. Coach Juan Carlos Osorio unterbrach die Partie häufig und gab seinen Spielern gestenreich Anweisungen.

Indes kritisierte der mexikanische Fußball-Idol Hugo Sánchez Osorio heftig und forderte einen einheimischen Coach für die Nationalmannschaft. «Der Trainer ist Kolumbianer, und seine Art, die Mannschaft aufzustellen, gefällt uns Mexikanern nicht. Er rotiert sehr viel, es ist schwer, daraus eine Spielweise zu erkennen. Das reicht nicht für eine WM. Die Leute sind damit unzufrieden», sagte Sánchez in einem Interview der «Sport Bild».

Er habe nichts gegen ihn persönlich, Osorio sei «ein korrekter und gut erzogener Mensch, hat das Team zur WM gebracht, aber er ist kein Mexikaner», führte der 59-Jährige weiter aus. «Aufgrund meiner Ideologie werde ich nicht akzeptieren, dass ein Ausländer die Mannschaft trainiert. Mexiko gehört zu den großen Teams der Welt, und wir haben genug Trainer, die den Job prima machen können», sagte der frühere Top-Stürmer und ergänzte: «Ich glaube nicht, dass die Deutschen einen Trainer akzeptieren, der kein Deutscher ist.»

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