Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Mario Adorf: Boxen war für mich Selbstverteidigung

27.02.2019 - Nach dem Krieg waren die Sitten rau in Deutschland. Mario Adorf erinnert sich an Boxkämpfe.

  • Mario Adorf bei der 69. Berlinale. Foto: Ralf Hirschberger © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mario Adorf bei der 69. Berlinale. Foto: Ralf Hirschberger © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Schauspiellegende Mario Adorf (88) hat als junger Mann geboxt - mit einer ungewöhnlichen Motivation. «Boxen war für mich kein Sport, sondern Selbstverteidigung», sagte der Darsteller der Münchner «tz».

Der Grund: Nach dem Krieg lieferte Adorf für seine Mutter, eine Schneiderin, auf dem Land die Ware aus. «Dafür gab es Geld und Naturalien - die waren das Wichtigste. Wenn ich zurückkam, war da eine Bande junger Burschen, die mich abpasste, mir das Gehamsterte wegnahm und mich verprügelte.»

Um sich wehren zu können, sei er in die Boxschule gegangen - wo er erneut auf seine Widersacher stieß, die ihn zunächst ordentlich ablederten. Aber: «Einen nach dem anderen habe ich mir vorgenommen und konnte mich mit der Zeit rächen.»

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren