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Promi-Geburtstag vom 15. Januar: Claus Dieter Clausnitzer

15.01.2019 - Seit fast 20 Jahren spielt er den kiffenden Taxifahrer im Münster-«Tatort». Durch Loriot wurde Claus Dieter Clausnitzer dem Fernsehpublikum bereits in den 70er-Jahren bekannt. Jetzt wird der Schauspieler aus Dortmund 80 Jahre alt.

  • Claus Dieter Clausnitzer bei der Jubiläums-Gala "2000 Folgen Rote Rosen". Clausnitzer wird am 15. Januar 80 Jahre alt. Foto: Philipp Schulze © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Claus Dieter Clausnitzer bei der Jubiläums-Gala "2000 Folgen Rote Rosen". Clausnitzer wird am 15. Januar 80 Jahre alt. Foto: Philipp Schulze © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein bekanntes Fernsehgesicht ist Claus Dieter Clausnitzer schon lange. In der ARD spielt er seit 2012 in der Telenovela «Rote Rosen» den Hannes Lüder, im Münster-«Tatort» seit 2002 den kiffenden Taxifahrer und «Vadder» von Kommissar Thiel.

Aber bereits seit den 1970er-Jahren ist er einem Millionen-Publikum vertraut: Damals war er in Loriots berühmten Lotto-Sketch zu sehen, in dem Erwin Lindemann in Wuppertal eine Herrenboutique eröffnen will. Der Schauspieler wird am 15. Januar 80 Jahre alt.

Gründe, großartig darüber zu reden, sieht er nicht. Der Interview-Typ sei er sowieson nicht, sagte er der Deutschen Presse-Agentur vor seinem Geburtstag. Als Schauspieler ist Clausnitzer nicht auf eine Rolle festgelegt. Er hat eine humorige Seite, kann aber auch das ernsthafte Fach.

Am Theater in Dortmund war er bis 2010 festes Mitglied im Ensemble. 2007 ehrte ihn das Haus mit dem Titel Kammerschauspieler. In München studierte der in Saarbrücken geborene Clausnitzer Germanistik und Theaterwissenschaften. In zahlreichen Fernsehproduktionen war er dabei, darunter in Nico Hofmanns «Der Sandmann» mit Götz George, Kaspar Heidelbachs «Das Wunder von Lengede» oder Adolf Winkelmanns «Contergan».

Clausnitzer ist Fan des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und lebt mit seiner Frau auch in der Ruhrgebietsstadt - und daneben in seiner zweiten Heimat Indonesien. Dort engagiert sich der Vater von zwei Töchtern auch finanziell für Kinder und ältere Mitmenschen.

2016 hatte er sich im Gespräch mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung» - passend zu seiner Rolle im Tatort - für eine liberale Drogenpolitik ausgesprochen. «Ich bin ein absoluter Befürworter der Drogenfreigabe», sagte er damals. Und über das Alter und den Beruf des Schauspielers: «Das ist doch schön. In diesem Job gibt's keine Rentner. Sie können ja auch dem Maler nicht den Pinsel aus der Hand nehmen, nur weil er 65 geworden ist. Ich arbeite, solange es mir Spaß macht, das ist ja auch das Schöne an diesem Beruf.»

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