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Pressestimmen zum Großen Preis von Belgien

02.09.2019 - Charles Leclerc aus Monaco hat in der Formel 1 beim Großen Preis von Belgien den ersten Sieg für Ferrari in dieser Saison geholt.

  • Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat den Großen Preis von Belgien gewonnen. Foto: Benoit Doppagne/BELGA © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat den Großen Preis von Belgien gewonnen. Foto: Benoit Doppagne/BELGA © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Rennen stand unter dem Eindruck des tödlichen Unfalls seines Freundes und Formel-2-Piloten Anthoine Hubert. Internationale Zeitungen kommentieren den Formel-1-Triumph des 21-Jährigen wie folgt:

GROSSBRITANNIEN:

«The Guardian»:

«Bevor Charles Leclerc für den Großen Preis von Belgien in sein Auto stieg, stand ihm die raue Emotion eines traumatischen Wochenendes ins Gesicht geschrieben. Nach dem Tod seines Freundes Anthoine Hubert am Samstag in Spa wirkte Leclerc zurückgezogen und fast schockiert vor dem Start. Zum Schluss war er der Sieger - ein spürbares Gefühl des Verlustes prägte die Freude über seinen ersten F1-Sieg, als er ihn Hubert widmet.

SPANIEN:

«Mundo Deportivo»:

«In den schwierigen Momenten machen die Großen einen Schritt vorwärts. An Tagen, die bewölkt beginnen wie dieser Sonntag in Spa, die Kälte im Körper aller wegen der Tragödie um den Tod von Anthoine Hubert am Samstag in der Formel 2, ist der Zeitpunkt, an dem die wahren Sterne noch heller scheinen müssen. Und an diesem Sonntag hat es Charles Leclerc getan. Sicher hatte ein Teil von ihm nicht einmal Lust, das Rennen zu fahren. (...) Aber alle, die ihn gut kennen, betonen: Charles versteht es, diesen mentalen Schalter umzulegen, auf «Rennmodus» umzustellen und alles zu geben.

ITALIEN:

«La Repubblica»:

«Jeder wird sich an diesen Tag erinnern: Der Monegasse, der Beste des ganzen belgischen Wochenendes, hat vom zweiten freien Training bis zur Pole-Position dominiert und Ferrari das erste Mal in der Weltmeisterschaft 2019 auf das oberste Treppchen des Podiums gebracht(...) Es war alles andere als einfach, wegen des emotionalen Zustands eines jeden. Vor dem Start eine Schweigeminute mit den Fahrern der Formel 2. Ein Trauerflor am Arm allerd Mitglieder des Teams, die Inschrift auf den Autos «racing for Anthoine», auf die Leclerc auch hinwies, nachdem er ausgestiegen war. Die Tränen von Anthoines Mutter und Bruder mit dem Helm ihres Freundes tot in der Hand.»

SCHWEIZ:

«Blick»:

«Die Formel 1 fährt für Anthoine Hubert (†22)! Und Charles Leclerc gewinnt für Ferrari sein allererstes Rennen. Der Monegasse triumphiert erstmals für die Roten nach 15 sieglosen Rennen vor den beiden Mercedes von WM-Leader Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. (...) (Leclerc-Teamkollege) Vettel gehört nach einem viel zu frühen Boxenstopp und damit einem Strategiefehler Platz 4 vor dem Thailänder Alex Albon, der erstmals im Red Bull unterwegs ist.»

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