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Nach einem Tag: HSV bricht Trainingslager in Glücksburg ab

25.06.2018 - Der HSV ist wieder zu Hause. Das Trainingslager ist nicht mal einen Tag alt, da reist die Mannschaft zurück. Die Qualität des Trainingsplatzes reicht nicht aus. Nun wird zu Hause geübt.

  • Kritische Blicke des HSV-Trainerteams: Der schlechte Zustand des Platzes in Glücksburg macht die Arbeit mit den Spielern unmöglich. Foto: Frank Molter © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kritische Blicke des HSV-Trainerteams: Der schlechte Zustand des Platzes in Glücksburg macht die Arbeit mit den Spielern unmöglich. Foto: Frank Molter © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Kaum war der Hamburger SV im Trainingslager in Glücksburg bei Flensburg angekommen, da war er auch schon wieder weg. Der Bundesliga-Absteiger brach sein Vorbereitungscamp schon ab, nachdem er erst am Sonntagnachmittag eingetroffen war.

Grund ist nach Angaben des Vereins der schlechte Trainingsplatz auf dem Gelände der Marineschule Mürwik in Flensburg. «Wir haben in Glücksburg grundsätzlich hervorragende Bedingungen vorgefunden, nur der Rasen des Trainingsplatzes konnte leider trotz vorangegangener Bearbeitung in keinen angemessenen Zustand gebracht werden», sagte Sportvorstand Ralf Becker. «Er birgt stellenweise ein nicht unerhebliches Verletzungsrisiko, das wir so nicht eingehen können, denn die Gesundheit unserer Spieler steht über allem.»

Erstmals am Montag absolvierte das Team eine Krafteinheit auf dem Platz. Danach fiel die Entscheidung zur Rückkehr. «Wir benötigen gute Trainingsbedingungen, um uns bestmöglich auf die Saison vorbereiten zu können. Dies war aufgrund der Platzbeschaffenheit leider nicht gegeben», klagte Trainer Christian Titz. Die Entscheidung sei auch in Absprache mit der Mannschaft getroffen worden.

Der HSV hatte eine Agentur mit der Organisation des Trainingslagers beauftragt. Schadenersatzansprüche müssen nun geklärt werden. Das Training wird jetzt auf dem Übungsplatz neben dem heimischen Volksparkstadion fortgesetzt. Unmittelbar nach Rückkehr am Montagabend absolvierte die Mannschaft dort eine Einheit. Die Alternative, ein anderes Camp zu suchen, war zunächst erwogen, dann aber verworfen worden.

Auch die angereisten Anhänger des Absteigers mussten wieder heimkehren. «Wir hoffen diesbezüglich auch auf das Verständnis der HSV-Fans», sagte Becker. «Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, sehen aber in diesem Fall keine alternative Lösung.»

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