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Schülerpraktika für beide Seiten zum Erfolg machen

15.10.2019 - Für Schüler ist ein Praktikum oft die erste Gelegenheit, einen potenziellen Arbeitgeber kennenzulernen. Eine Ausbildungsexpertin gibt Tipps, wie sich Praktikanten gut im Betrieb integriert fühlen.

  • Praktikanten sollten wenn möglich in Betrieben mit den Auszubildenden zusammenarbeiten. So lernen sie die Arbeit mit Gleichaltrigen kennen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Praktikanten sollten wenn möglich in Betrieben mit den Auszubildenden zusammenarbeiten. So lernen sie die Arbeit mit Gleichaltrigen kennen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein Praktikum während der Schulzeit kann für Jugendliche ausschlaggebend für ihre spätere Berufs- oder Ausbildungswahl sein. Für Arbeitgeber ist es daher wichtig, dass Praktikanten ihre Zeit im Betrieb in guter Erinnerung behalten.

Ausbildungsexpertin Elisabeth Bartke rät in der Zeitschrift «Position» (Ausgabe 4/2019) des Deutschen Industrie- und Handelskammertags zum Beispiel, dem Praktikanten am ersten Tag das gesamte Unternehmen zu zeigen.

Mitarbeiter lernen das neue Gesicht kennen

Nach einer solchen Führung, weiß nicht nur der Praktikant Bescheid, wo er zum Beispiel die Werkstätten oder Toiletten findet - auch die Mitarbeiter im Betrieb können das neue Gesicht zuordnen. So fühle sich der «Neue» gleich gut integriert.

Daneben empfiehlt es sich, Praktikanten ein Projekt zu geben, das sie im Laufe ihrer Zeit im Betrieb abschließen können. Sie können zum Beispiel ein Werkstück erstellen, das sie als Erinnerung an ihre Zeit im Unternehmen mit nach Hause nehmen können.

Zusammenarbeit mit Lehrlingen fördern

Wenn möglich, sollten Praktikanten in Betrieben zusammen mit den Auszubildenden arbeiten. So können sie die Arbeit aus der Sicht eines in etwa gleichaltrigen Mitarbeiters kennenlernen, erklärt Bartke. Das führt dazu, dass sich die Jugendlichen besser mit einem Beruf identifizieren.

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