Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Highlife in Tüten!

30.10.2020 - Wilde Geschichten überall. Man muss nur vom Sofa hochkommen, dann steppt der Bär. Im Getränkemarkt und zuhause beim Twerken und Entkalken.

  •  ©

    © ingimage.com

Okay, die Situation ist etwas vertrackt. Es regnet, wird früh dunkel und zuhause wird es auch nicht lustiger, nachdem man mittlerweile alle Fußleisten abgestaubt hat. Meine To Do-Liste jedenfalls ist abgearbeitet. Fliesenfugen mit Zahnbürste schrubben? Check. Bücherschrank nach Alphabet sortieren? Check. Meinen Namen aus einer Tüte Cornflakes gelegt? Check.

Heute mein November Horoskop gelesen, schön rechtzeitig, damit ich gut vorbereitet bin. „Sie besitzen die nötige Lockerheit, um sich auf zärtliche Stimmungen einzulassen. Wer teilt das Glück?“ Hallo, Horoskop-Beschwerdestelle?! Dumme Fragen kann ich mir auch alleine stellen, ich brauche Antworten! „Morgen 19.30 ab zu Edeka an den Gemüsestand. Der Mann 1,5 meter links von Ihnen bei den Bio-Karotten könnte interessant sein.“ SO geht das, ihr Horoskop-Tanten und -Onkels!

Nach dem Ärger übers Horoskop dann doch noch einen tollen Abend gehabt. Ich wollte raus, in die Nacht, endlich mal wieder was erleben, also habe ich mich mit einem Freund kurz vor 23 Uhr im leeren Getränkemarkt verabredet. Wir haben unser Leergut korrekt aufgeteilt, gleich viele Flaschen für jeden. Die Competition: wer bugsiert sie am schnellsten in den Rückgabe-Automaten? Ja, ein klein wenig pubertär, aber was will man machen. Danach haben wir überlegt, was für ein Getränk das Jahr 2020 wäre. Here it is: Falscher Eierlikör. Für den hat man sämtliche Zutaten im Haus und er weicht auf irgendwie ungute Weise das Hirn auf. Los geht’s: Wir nehmen eine Dose Kondensmilch und mixen sie mit Korn. Genauso gut geht Rum oder sonst was, dass seit Jahren vergessen hinten im Schrank rumlungert. Kopfschmerzen schon vom Lesen? Sehen Sie!

Zur Zeit lerne ich Twerken. Spätestens nächsten Sommer kommt der Moment, in dem wir Alle wieder anständig aus dem Häuschen geraten dürfen und da möchte ich eine gute Figur machen. Wo wir schon beim Buchstaben ‚T‘ sind: Twerken ist nicht schwerer zu lernen, als Thereminspielen. Das Theremin ist ein recht unheimliches, elektromagnetisches Instrument, das vor 100 Jahren erfunden wurde und irgendetwas zwischen spooky und unglücklich klingt. Wäre Corona ein Instrument, es wäre ganz sicher ein Theremin.

Und jetzt tragen wir unseren Corona-Frust bitteschön weiter mit Würde und schwingen den Hintern in die Küche, da gibt es alles Mögliche zu entkalken.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren