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Die größten "Game of Thrones"-Geheimnisse

22.03.2019 - Bevor am 15. April die finale 8. Staffel startet, verraten wir, wer fast Jon Schnee gespielt hätte, warum Vorlagen-Autor George R. R. Martin aus der Serie geschnitten wurde und was Sie sonst noch über das Fantasy-Epos "Game of Thrones" nicht wussten.

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		Am Set der Fantasy-Saga "Game of Thrones": Cersei Lannister (Lena Headey) auf dem Eiserne Thron neben ihrem Bruder Jaime (Nikolaj Coster-Waldau) ©

    Am Set der Fantasy-Saga "Game of Thrones": Cersei Lannister (Lena Headey) auf dem Eiserne Thron neben ihrem Bruder Jaime (Nikolaj Coster-Waldau) © HBO

Die größte Erfolgsstory dieses TV-Jahrzehnts beginnt mit einem Flop. Es ist Anfang 2010. Die beiden Autoren und Fernsehneulinge David Benioff und Dan Weiss hatten den US-Sender HBO überzeugt, eine Pilotfolge für ihre Fantasyserie "Game of Thrones" drehen zu dürfen.

Jetzt zeigen sie die fertige Folge vorab drei befreundeten Kollegen – doch deren Reaktion ist desaströs. "Nach der Folge", erinnert sich Benioff, "sagte einer von ihnen: 'Ihr habt ein Riesenproblem.'" Niemand kann der konfusen Handlung folgen, die Beziehungen der Figuren zueinander bleiben unklar. Benioff und Weiss sind geschockt.

"Game of Thrones"-Autor George R. R. Martin fällt der Schere zum Opfer

Überraschend gibt HBO den Machern noch eine Chance. Rund 90 Prozent der Pilotfolge lassen sie neu drehen. Benioff und Weiss verdeutlichen die Verwandtschaftsverhältnisse der Charaktere und schneiden Unnötiges heraus. Prominentestes Opfer: ein Cameo-Auftritt von George R. R. Martin, dem Autor der Romanvorlage, in der Rolle eines extravaganten Adligen. Die neue, verständlichere Pilotfolge ist ein voller Erfolg, ebenso wie die ganze erste Staffel. Der Rest ist TV-Geschichte.

 

Neun Jahre später ist "Game of Thrones" die größte und wohl populärste Serie der Welt. Ab 15. April zeigt Sky die finale achte Staffel. Doch zuvor präsentiert der eigens ins Leben gerufene Kanal "Sky Atlantic Thrones HD" ab dem 8. April um 21.30 Uhr alle bisherigen 67 Folgen der Fantasy-Serie. Wobei das Genre eher Fassade ist. "Unsere Serie ist wie 'Die Sopranos' – nur mit Schwertern statt mit Knarren", so "Game of Thrones"-Star Peter Dinklage in Anspielung auf die legendäre HBO-Mafiaserie.

 

Ein Besetzungskarussell namens "Game of Thrones"

Was den Erfolg betrifft, hat "Game of Thrones" die so einflussreichen "Sopranos" längst überholt. Aber wäre die Serie auch mit anderer Besetzung ein solcher Megahit geworden? Bevor Kit Harington (32) die Rolle des Jon Schnee ergatterte, waren andere im Rennen.

Ärgster Konkurrent: Iwan Rheon (33). Für den mutigen Helden Jon reichte es nicht, dennoch zählte Rheon später zum Cast von "Game of Thrones". Ausgerechnet als sadistischer Ramsay sollte er einen der größten Bösewichte der Serie spielen.

 

Und noch weitere "Game of Thrones"-Stars hätten fast andere Figuren gespielt. Bevor Conleth Hill die Rolle des gerissenen Glatzkopfes Lord Varys bekam, sprach er erfolglos für die Rolle des Königs Robert Baratheon vor. Hills Trost: Baratheon stirbt in Staffel 1, während Varys auch in Staffel 8 noch lebt. Dafür aber muss sich der Schauspieler mit dem vollen, grauen Haar Jahr für Jahr den Kopf komplett kahl rasieren lassen.

 

Selbst ein späterer Oscarsieger scheiterte beim Casting der Serie: Mahershala Ali (45) sprach für die Rolle des Händlers Daxos vor – ohne Erfolg. Die beiden Oscars, die er in den Folgejahren für "Moonlight" und "Green Book" gewann, dürften Ali entschädigt haben.

"Game of Thrones": Zwischen Sparauflagen und dicker Hose

Eine Low-Budget-Produktion war "Game of Thrones" nie. Doch vor allem in Staffel 1 mussten die Macher aufs Geld schauen. Damals war es im Filmstudio in Belfast teilweise derart kalt, dass die Atemwölkchen der Darsteller herausretuschiert werden mussten. Eine vernünftige Heizung wurde erst für Staffel 2 eingebaut. Und selbst die Perücke der einstigen Hauptfigur Ned Stark (Sean Bean) wurde nach dessen Tod in der ersten Staffel an Kollegen vererbt.

 

Weit mehr Geld gab es in späteren Staffeln. Allein die Episode "Schlacht der Bastarde" in Staffel 6 kostete 30 Millionen Dollar und ist die bisher teuerste Serienfolge überhaupt. An der epochalen Schlacht arbeiteten 600 Crewmitglieder, 80 Pferde waren im Einsatz. Obendrein hatte Regen das Schlachtfeld so aufgeweicht, dass 160 Tonnen Kies herbeigeschafft werden mussten. Nur so fanden die Pferde beim Sturmangriff genug Halt.

 

Der Aufwand hat sich gelohnt: Diese Episode allein gewann bis dahin unerreichte sechs Emmys. Insgesamt holte "Game of Thrones" bisher 47 der Trophäen – einsamer TV-Rekord. Und nicht schlecht für eine Serie, die als Flop begann.

Und wie geht die große "Game of Thrones"-Saga zuende. Wir haben Drachenkönigin Daenerys (Emilia Clarke), Jaime Lannister (Nikolaj Coster-Waldau), Bronn (Jerome Flynn), Samwell Tarly (John Bradley) und Gilly (Hannah Murray) auf den Zahn gefühlt...

 

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