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Karl Urban: "Ich empfinde Mitleid mit meinen Superhelden-Kollegen"

25.07.2019 - In der Serienadaption des Kult-Comics "The Boys" legt Karl Urban als Billy Butcher mit seiner knallharten Vigilante-Gruppe böse aus dem Ruder laufenden Superhelden das tödliche Handwerk. Wir sprachen mit dem "Star Trek"-Star über die Vorteile, kein Super-Darsteller zu sein.

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		Macht "The Boys"-Anführer Billy Butcher zu seiner neuen Paraderolle: "Dredd"- und "Star Trek"-Star Karl Urban auf der Comic-Con-Premiere seiner neuen Amazon-Serie. © Leon Bennett/Getty

    Macht "The Boys"-Anführer Billy Butcher zu seiner neuen Paraderolle: "Dredd"- und "Star Trek"-Star Karl Urban auf der Comic-Con-Premiere seiner neuen Amazon-Serie. © Leon Bennett/Getty Images

Als neuer Judge "Dredd" (2012) und Pille in den neuen "Star Trek"-Filmen hat sich Karl Urban einen festen Platz in Hollywood erspielt. Mit der Serien-Adaption des Kult-Comics "The Boys" (ab 26. Juli bei Amazon Prime Video) scheint der gebürtige Neuseeländer jetzt eine neue Paraderolle gefunden zu haben...

 

Darum geht's in "The Boys"

In einem alternativen Amerika ist der Superheldentruppe um "The Homelander" (Antony Starr) der Ruhm zu Kopf gestiegen. Um den lebensgefährlich agierenden und korrupten "Seven" das rücksichtslose Handwerk zu legen, ruft Billy Butcher (Karl Urban) die fünfköpfige Vigilante-Truppe "The Boys" ins Leben, die bei ihren Gegenschlägen keine Gefangenen macht.

"The Boys"-Anführer Karl Urban im Interview

 

GOLDENE KAMERA: Wie froh sind Sie, dass Sie zu den Boys gehören, und nicht den Supers?

KARL URBAN: Ich bin so froh, dass ich ein Boy und kein Super bin! Erstens weil absolute Macht absolut korrumpiert und ich nicht zu diesen Idioten gehören möchte. (lacht) Und zweitens ist es toll, kein Superhelden-Kostüm tragen zu müssen.

Warum? Was spricht gegen hautenge Kostüme, die nichts der Phantasie überlassen?

(lacht) Ich habe keine Angst, meine Figur zu zeigen. Aber der Vorteil, kein Superhelden-Kostüm tragen zu müssen, ist, jederzeit aufs Klo gehen zu können, wenn die Natur ruft. (lacht) Und in diesen Superhelden-Kostümen kann es sehr schnell heiß werden. Antony Starr muss unter seinem Homelander-Kostüm aus Elastan einen Kühlanzug tragen, damit er sich buchstäblich nicht zu Tode schwitzt! Ich empfinde also keinen Neid, sondern nur Mitleid mit meinen Super-Kollegen!

 

Ihre Figur ist sehr waghalsig und draufgängerisch. Sie auch?

Ja und nein. Ich bin sicherlich risikofreudig in meinem Leben. Ich kann aber auch sehr verantwortungsvoll sein, wenn es von mir verlangt wird. Aber Billy Butcher ist eine sehr wilde, gefährliche und triebgesteuerte Figur. Er und ich sind grundverschieden.

 

Kannten Sie die Comic-Vorlage zu "The Boys"?

Nein, ich hatte von den Comics vorher noch nie gehört. Erst als ich das Drehbuch von Eric Kripke las, weckte das mein Interesse. Ich fand das Konzept großartig und habe mich sofort auf die Originalgeschichten gestürzt.

 

Das ist nicht Ihr erstes Ausflug in die Welt von Sci-Fi & Co. Was fasziniert Sie an diesem Genre? Vielleicht der soziale Kommentar?

Während meiner gesamten Karriere habe ich mich von den gleichen Elementen lenken lassen: Rolle und Handlung. Das Genre war und ist immer sekundär. Dass viele meiner Filme und Serien Genreprojekte sind, ist purer Zufall - oder Glück.

Wer sind die Boys und Girls, die in unserer realen Welt korrupte Supers bekämpfen?

Das ist schwer zu sagen, denn sollten sie existieren, sind sie geheim und arbeiten verdeckt. Aber ich bin mir sicher, dass es in dieser Welt geheime Agenten gibt, die sich gegen korrupte Regierungen stellen und wehren.

 

Welche Superkraft - fiktiv oder real - hätten Sie gerne?

Ich hätte gerne die Fähigkeit, zwischen Dimension hin und herwechseln zu können. Und mein Superhelden-Name wäre dann Doctor Dimension! (lacht)

Interview: Anke Hofmann

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