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Straßer vergibt beim Noel-Heimsieg Top-Platzierung

08.02.2020 - Beim Slalom in Chamonix scheiden die Favoriten reihenweise aus. Dennoch bejubeln die Franzosen einen Heimsieg von Clement Noel. Linus Straßer kann seinen Chance nicht nutzen.

  • Siegte in Chamonix: Noel Clement. Foto: Gabriele Facciotti/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Siegte in Chamonix: Noel Clement. Foto: Gabriele Facciotti/AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Skirennfahrer Linus Straßer hat beim Weltcup-Slalom in Chamonix eine gute Chance auf eine Top-Ten-Platzierung verspielt.

Der 27 Jahre alte Münchner fädelte am Samstag als Zehnter des ersten Laufs im zweiten Durchgang nach wenigen Toren ein und schied wie zahlreiche Favoriten aus. Anton Tremmel kam als einziger Deutscher in den Punkterängen auf Platz 16. David Ketterer wurde im zweiten Lauf disqualifiziert. Den Heimsieg am Mont Blanc sicherte sich der Franzose Clement Noel vor dem jungen Norweger Timon Haugan und dem Österreicher Adrian Pertl, die die Gunst der Stunde nutzten.

Straßer hatte im ersten Durchgang bewiesen, dass er sich eigentlich in sehr guter Slalom-Form befindet und damit Hoffnung auf eine weitere Top-Platzierung geschürt. In dieser Saison war er dreimal - in Levi (Platz 8), Zagreb (7) und Adelboden (6) - unter die besten Acht gefahren.

Entsprechend groß fiel seine Enttäuschung über die verpasste Chance aus. Direkt nach dem Einfädler im zweiten Lauf hörte man den Münchner auf der Piste fluchen: «Oh Mann!» Dabei hatte er schnell seinen Rhythmus gefunden, ehe er patzte. «Ein Fehler tut dann besonders weh. Denn ich bin saugut reingekommen und hatte ein gutes, stabiles und vor allem schnelles Gefühl», haderte Straßer, «echt schade.»

Wie dem besten deutschen Slalom-Fahrer erging es auch zahlreichen Favoriten. Der Schweizer Daniel Yule führte nach dem ersten Lauf, konnte den zweiten dann nicht nach unten bringen. Den Weltcup-Führenden Henrik Kristoffersen erwischte es bereits im ersten Durchgang, der Franzose Alexis Pinturault und der Italiener Stefano Gross riskierten im finalen Durchgang zu viel und schieden aus.

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