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Hausmittel zum Reinigen benutzen

11.07.2019 - Wer Putz- und Reinigungsmittel nicht fertig kaufen will, greift gern zu alten Hausmitteln. Essig, Soda, Kernseife, Natron und Zitronensäure packen Schmutz, eignen sich aber nicht für alles.

  • Ein selbst gemachtes Scheuerpulver ist sehr mild und kann die Oberflächen im Vergleich zu handelsüblichen Produkten schonen. Es kommt aber auf die Bestandteile an. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche...

    Ein selbst gemachtes Scheuerpulver ist sehr mild und kann die Oberflächen im Vergleich zu handelsüblichen Produkten schonen. Es kommt aber auf die Bestandteile an. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Kernseife ist ein Allzweckmittel. Sie löst Fette und nimmt Schmutzteilchen im Schaum auf. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kernseife ist ein Allzweckmittel. Sie löst Fette und nimmt Schmutzteilchen im Schaum auf. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Bei Kalkablagerungen in Wasserkochern hilft Zitronensäure. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bei Kalkablagerungen in Wasserkochern hilft Zitronensäure. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Natron gilt als klassischer Fettlöser. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Natron gilt als klassischer Fettlöser. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Auch mit Hausmitteln wie Kernseife oder Zitronensäure lässt sich die Küche putzen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auch mit Hausmitteln wie Kernseife oder Zitronensäure lässt sich die Küche putzen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Sie sollen Kalk und hartnäckigen Schmutz schnell lösen, Oberflächen glänzen lassen und Wäsche blütenweiß machen: Fertige Wasch- und Putzmittel kommen oftmals mit vollmundigen Werbeversprechen daher.

«Reinigungsmittel sind hochoptimiert auf Bequemlichkeit: einfach aufsprühen, einwirken lassen, wegwischen. Da muss man noch nicht mal mehr ein bisschen rubbeln», sagt Rolf Buschmann, Referent beim Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND).

Die Liste mit Inhaltsstoffen ist bei manchen Produkten entsprechend lang. Viele davon seien jedoch nicht immer notwendig, meint der Umwelt-Experte. Insbesondere Mittel in Pods und Tabs seien zu hoch dosiert. «Manche Inhaltsstoffe können Hautreizungen, Allergien und Unverträglichkeiten auslösen und schädlich für die Umwelt sein.»

Alte Hausmittel klingen da nach einer verlockenden Alternative - und irgendwie vertraut. Essig, Natron und Zitronensäure nutzt man sogar als Lebensmittel, sie können daher den Eindruck einer ungefährlichen Alternative zu herkömmlichen Reinigungsmitteln erwecken.

Doch der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel warnt: Manche Stoffe kommen zwar auch in der Natur vor. Sie werden für den Einsatz in Reinigungsmitteln jedoch meist aus anderen Stoffen hergestellt.

Und: Reinigungsmittel unterliegen dem Chemikalienrecht und müssen unter Umständen mit Warn- und Sicherheitshinweisen für die Anwendung gekennzeichnet sein. Wer im Handel zu den reinen Stoffen greift, erhält diese Informationen unter Umständen nicht - und unterschätzt womöglich die Risiken der Anwendung.

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