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Opfer des Megalocker-Trojaners können Daten wiederherstellen

09.05.2019 - Betroffene des Verschlüsselungstrojaners Megalocker können nun mithilfe einer Software ihre Daten wiederherstellen. Präventiv empfiehlt es sich, regelmäßig Backups auf externen Festplatten anzulegen.

  • Ein Trojaner kann großen Schaden anrichten. Die Polizei rät Nutzern grundsätzlich, sich nicht einschüchtern zu lassen. Foto: Sebastian Kahnert © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Trojaner kann großen Schaden anrichten. Die Polizei rät Nutzern grundsätzlich, sich nicht einschüchtern zu lassen. Foto: Sebastian Kahnert © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Gute Nachrichten für Opfer des Verschlüsselungstrojaners Megalocker: Sie können ihre Daten wiederherstellen. Eine passende Software zur Entschlüsselung samt Anleitung ist über die Seite Nomoreransom.org verfügbar.

Das Projekt von Europol und IT-Security-Unternehmen sammelt und listet Entschlüsselungswerkzeuge, Hilfestellungen für Betroffene sowie Tipps zur Vorbeugung. Von Megalocker verschlüsselte Daten erkennt man an der Dateiendung «.nampohyu».

Die Polizei rät Nutzern grundsätzlich, sich nicht von erpresserischer Schadsoftware, die Daten auf dem Rechner verschlüsselt, einschüchtern zu lassen. Opfer sollten kein Geld an die Täter zahlen, sondern Anzeige erstatten. Denn selbst bei Lösegeldzahlung gebe es keine Garantie, dass man danach seine Daten dauerhaft wiederherstellen kann.

Von Ransomware verschlüsselte Dateien sollte man grundsätzlich nicht löschen, weil es jederzeit möglich ist, dass passende Tools zur Entschlüsselung veröffentlich werden. Der beste Schutz vor Erpressung durch Ransomware ist den Experten zufolge die regelmäßige Sicherung aller oder zumindest der wichtigsten Dateien auf externen Datenträgern.

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