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Günstig kann gut genug sein

02.03.2020 - Viele Autofahrer setzen bei der Wahl ihrer Sommerreifen auf teure Premium-Produkte. Doch es gibt auch einige gute wie günstige Alternativen unbekannterer Marken, wie ein aktueller Test zeigt.

  • Bei der Nass-Performance zeigten viele der auf einem Audi Q2 getesteten Reifen ein solide Leistung ©

    Bei der Nass-Performance zeigten viele der auf einem Audi Q2 getesteten Reifen ein solide Leistung © ACE

SP-X/Stuttgart. Der Verkehrsclub ACE hat gemeinsam mit der technischen Prüfgesellschaft GTÜ neun aktuelle Sommerreifen der Dimension 215/55 R17 getestet. Im Fokus standen dieses Mal günstige Alternativen wie etwa Reifen von Zweitmarken der Premiumhersteller. Einige von diesen zeigten in der Praxis eine überzeugende, allerdings nicht herausragende Performance. Nach Meinung der Tester kann es für die Verkehrssicherheit durchaus ein Gewinn sein, gute und günstige Reifen häufiger zu wechseln statt einen teureren Premium-Reifen bis unter die Verschleißgrenze zu fahren.   


Als einziger mit „sehr empfehlenswert“ benoteter Reifen geht der aus Taiwan stammende Maxis Premitra HP5 als Testsieger hervor. Bei der Trocken-Performance erreichte der mit 154 Euro teuerste Reifen im Testumfeld die höchste sowie bei den Test auf nasser Fahrbahn die zweithöchste Punktzahl. Mit 146 Euro etwas günstiger und in den sicherheitsrelevanten Testkriterien etwas hinter dem Sieger landete der Sava Intensa UHP2 auf Rang zwei. Für ihn wurde - wie für die drei Probanden Fulda SportControl 2, Apollo Aspire XP und Toyo Proxes Sport - die Note „empfehlenswert“ vergeben.   

Nur mit „bedingt empfehlenswert“ benotet wurden der Kleber Dynaxer HP4, Firestone Roadhawk, Hankook Venturi Prime 3 sowie Avon ZV7, die sich preislich zwischen 129 und 119 Euro bewegen. Für ihr vergleichsweise schlechtes Abschneiden war in allen Fällen eine mäßige Performance auf nasser Fahrbahn verantwortlich. In den Trockentests lagen hingegen alle Probanden relativ eng beieinander.   

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