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Wasserball-Ziel für WM-Abschied: Griechenland «weghauen»

26.07.2019 - Die deutschen Wasserballer wollen sich zum Abschluss einer gelungenen WM mit einem Sieg Selbstvertrauen für die angepeilte Olympia-Qualifikation holen.

  • Die deutschen Wasserballer spielen bei der WM gegen Griechenland um den siebten Platz. Foto: Bernd Thissen © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die deutschen Wasserballer spielen bei der WM gegen Griechenland um den siebten Platz. Foto: Bernd Thissen © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Wir werden versuchen, uns noch ein Glücksgefühl zu verschaffen», kündigte Bundestrainer Hagen Stamm vor dem Spiel um Platz sieben gegen Griechenland am Samstag (07.00 Uhr/MESZ) an. «Achter von acht hört sich einfach komisch an», sagte Stamm im südkoreanischen Gwangju mit Bezug auf die beiden Platzierungsspiele um die Plätze fünf bis acht seines Teams nach dem Viertelfinal-Aus. «Siebter von acht hört sich einfach besser an und man fährt mit einem viel besseren Geschmack nach Hause.»

Die erste Platzierungspartie hatte Deutschland nach einem starken Auftritt erst im Fünfmeterwerfen gegen Olympiasieger Serbien verloren. Zuvor hatte Deutschland schon gegen Weltmeister Kroatien (8:10) und im Duell mit dem Olympiadritten Italien (7:8) lange Zeit sehr gut gespielt. Probleme, seine Mannschaft nach der knapp verpassten Sensation gegen Serbien für Griechenland nochmal zu motivieren, sieht Stamm nicht. «Wenn ich das nicht hinkriegen würde, wäre ich ein schlechter Trainer», sagte er. «Das ist sicherlich eine meiner Stärken, die Leute nochmal hochzuholen.»

Nationalspieler Dennis Eidner sieht ebenfalls kein Motivationsproblem vor der Begegnung mit dem WM-Dritten von 2015: «Wir wollen jetzt nicht mit vier Niederlagen hier rausgehen und am Ende heißt es, wir waren ganz knapp an den Top-Nationen dran», sagte er. «Wir müssen jetzt auch mal eine weghauen, damit es auch für unseren Kopf weitergehen kann.» Im kommenden Jahr will die deutsche Mannschaft nach zwei verpassten Sommerspielen das Ticket für Olympia in Tokio lösen. Dazu muss sich das Stamm-Team bei der EM in Budapest im Januar einen Startplatz für ein Qualifikationsturnier in Rotterdam sichern.

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