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Die Sieben-Punkte-Mutmacherserie des 1. FC Magdeburg

11.02.2019 - Der 1. FC Magdeburg hat sich aus seiner Krise befreit. Drei Spiele ohne Niederlage, zwei davon gewonnen. Das stärkt den Glauben in die eigene Stärke. Jetzt soll Bielefeld das zu spüren bekommen.

  • Trainer Michael Oenning von Magdeburg jubelt nach dem Abpfiff und Sieg mit 0:1 gegen Ingolstadt. Foto: Armin Weigel/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Trainer Michael Oenning von Magdeburg jubelt nach dem Abpfiff und Sieg mit 0:1 gegen Ingolstadt. Foto: Armin Weigel/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Magdeburg (dpa) - Nach der Sieben-Punkte-Serie wachsen Mut und Zuversicht beim 1. FC Magdeburg. «Wir haben gesehen, dass wir gegen jeden gewinnen können und das wollen wir auch in Bielefeld unter Beweis stellen», kündigte Philip Türpitz bereits an. Bei der Arminia muss die unter Trainer Michael Oenning wieder erstarkte Mannschaft am kommenden Sonntag antreten.

Dass Bielefeld das einzige Team in der 2. Fußball-Bundesliga ist, das in diesem Jahr alle Spiele siegreich beendete, beeindruckt die Magdeburger auch nur mäßig. «Wir fahren jetzt nach Bielefeld, um zu gewinnen», betonte Innenverteidiger Dennis Erdmann.

Als Vorletzter musste der 1. FCM noch überwintern. Mit dem 1:0 zum Pflichtspielauftakt im Ostderby gegen den FC Erzgebirge Aue gelang nicht nur der so lang ersehnte erste Heimsieg seit dem Aufstieg. Es war der Beginn einer kleinen Serie: Beim FC Ingolstadt, einem weiteren Rivalen im Kampf gegen den Abstieg, gewann Magdeburg ebenfalls 1:0 und am Sonntag behauptete sich der Aufsteiger und Neuling mit dem 1:1 gegen den Aufstiegskandidaten Holstein Kiel dank des Ausgleichstores von Türpitz.

Dabei wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. «Einen Punktgewinn gegen Kiel hätten wir vor dem Spiel unterschrieben. Aufgrund der Chancen war aber eigentlich mehr drin. Am Ende hat meist nur ein Pass gefehlt», meinte Michael Niemeyer. «Ich hätte gewünscht, wir hätten uns belohnt», sagte Coach Oenning. Drei Punkte hätte der FCM gut gebrauchen können, aber auch der eine Punkt fühle sich gut an, betonte der 53-Jährige.

Seine Mannschaft schaffte es auch, Jan Kirchhoff zu ersetzen. «Ich fühle mich auf der Position wohl und hoffe, dass ich einen Teil zum Punktgewinn beitragen konnte», sagte Nico Hammann, der anstelle des Top-Transfers der Magdeburger in der Winterpause im defensiven Mittelfeld auflief. Und Oennings Team steckte auch die Führung durch den Favoriten bereits in der fünften Minute weg. «Wir haben das von Anfang an gut gemacht, umso ärgerlicher war das Gegentor nach fünf Minuten», sagte Angreifer Christian Beck: «Wir haben uns aber zurückgekämpft und uns dann mit einem Tor und einem Punkt belohnt.»

Punkt Nummer sieben in drei Spielen, Platz 15 mit insgesamt 18 Zählern in der Tabelle und damit der erste Nichtabstiegsplatz ist der Lohn. Der Vorsprung auf das punktgleiche Trio am Tabellenende beträgt allerdings auch nur zwei Punkte. Bielefeld ist Zehnter (27). «Das wird ein heißer Tanz, aber wir sind bereit», betonte Oenning.

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