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Dresden vor Partie in Heidenheim: Mentale Stärke ist gefragt

31.01.2019 - Die Niederlage gegen Arminia Bielefeld war unnötig und beschäftige Spieler und Trainer auch noch einen Tag darauf. Doch viel Zeit, das Geschehene zu verarbeiten, bleibt nicht. Die Blicke der Dresdner richten sich bereits auf Heidenheim.

  • Trainer Maik Walpurgis blickt sich um. Foto: Friso Gentsch/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Trainer Maik Walpurgis blickt sich um. Foto: Friso Gentsch/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dresden (dpa/sn) - Viel Zeit zum Nachdenken blieb keine. Nach der unnötigen 3:4-Pleite gegen Arminia Bielefeld und Ex-Coach Uwe Neuhaus hingen die Köpfe bei den Spielern der SG Dynamo Dresden noch tief. Doch bereits am Donnerstag hieß es volle Konzentration auf die nächste schwere Partie in der 2. Fußball-Bundesliga.

«Ich glaube, wir schütteln uns immer noch. Die Nacht war alles andere als schön, wenn man aufwacht, einige Szenen im Kopf hat und sich fragt, wie diese entstehen konnten», gab Cheftrainer Maik Walpurgis am Donnerstag zu. «Trotzdem sind wir im Leistungssport, da heißt es, so was schnell zu verarbeiten sowie sich so auszurichten und einzustellen, dass wir wieder stark sind.»

Am Samstag (13.00 Uhr/Sky) tritt seine Elf beim FC Heidenheim an. Will sich Dresden während der Rückrunde nicht weiter in Richtung Tabellenkeller orientieren, sollte die Partie beim Tabellen-Sechsten nicht verloren werden. «Heidenheim hat sich in diesem Jahr deutlich stabilisiert. Im vorderen Bereich haben sie schon außerordentlich gute Spieler. Dennoch traue ich meinem Team zu, dort zu gewinnen. Sonst brauchen wir ja gar nicht hinfahren», sagte Walpurgis.

Verzichten muss er dabei auf Patrick Möschl, Patrick Wiegers und Niklas Kreuzer. Lucas Röser ist aufgrund eines Infekts noch fraglich, Linksverteidiger Philip Heise hat Dresden am Donnerstag in Richtung Norwich City verlassen. Kapitän Marco Hartmann, der am Mittwoch infolge einer Notbremse mit Rot vom Platz gestellt wurde, wird mindestens eine Partie fehlen. «Ich glaube nicht, dass sie mich freisprechen», sagte der 30 Jahre alte Innenverteidiger nach der Partie Zähne knirschend.

Doch an Alternativen in der Innenverteidigung mangelt es Walpurgis nicht. Theoretisch könnte der 45-Jährige auch wieder vom 4-4-2 auf das altbewährte 3-4-3-System mit drei Innenverteidigern umstellen, was Walpurgis tatsächlich wieder in Betracht zieht. «Der zweite Stürmer hat uns richtig gut getan, andererseits haben wir unsere besten Spiele defensiv im 3-4-3 gemacht», überlegte er. Es gilt den richtigen Mix zwischen beiden Systemen zu finden.

Ebenfalls gefragt ist mentale Stabilität bei seinen Akteuren. Zu groß war der Einbruch gegen Bielefeld. Walpurgis möchte seinen Spielern langfristig Techniken an die Hand geben, um Leistung auch unter schwierigen Bedingungen abrufen zu können. Frischer Wind in Form eines Neuzugangs wird es erst kommende Woche geben. Dortmunds Leihgabe Dženis Burnić wird erst nach der Partie in Heidenheim zur Mannschaft stoßen.

Das Hinspiel verloren die Sachsen unter Interims-Coach Cristian Fiél mit 1:3. Besser lief es dagegen vergangene Saison, da gewann Dresden nicht nur daheim, sondern auch in der Voith-Arena mit 2:0.

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