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Heimschwäche des HSV: 0:0 gegen Bochum stärkt Kritik an Titz

21.10.2018 - Sechstes Heimspiel, zum vierten Mal ohne Sieg und Tor: Der Hamburger SV droht, seine Aufstiegschancen in der 2. Fußball-Bundesliga durch seine Schwäche im eigenen Stadion zu verspielen. Trainer Christian Titz beschwichtigt. Doch der Druck auf ihn wird größer.

  • Hamburgs Trainer Christian Titz blickt in die Runde. Foto: Axel Heimken © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Hamburgs Trainer Christian Titz blickt in die Runde. Foto: Axel Heimken © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg (dpa/lno) - Der Hamburger SV tut sich in der 2. Fußball-Bundesliga schwer im heimischen Volksparkstadion. Nach einer erneut enttäuschenden Leistung mussten sich die Hanseaten am Sonntag mit einem 0:0 gegen den VfL Bochum begnügen und blieben vor eigenem Publikum zum dritten Mal nacheinander ohne Sieg und eigenes Tor. Insgesamt kam der Bundesliga-Absteiger in den bisherigen sechsten Heimpartien nur zu zwei Erfolgen - und droht damit, sein Aufstiegsziel aus den Augen zu verlieren.

«Wir werden genügend Siege holen», versicherte Trainer Christian Titz, der dennoch nach dem Unentschieden wieder verstärkt unter Druck geraten wird. Durch das Remis verpassten es die Hamburger (18 Punkte), mit Tabellenführer 1. FC Köln (20) gleichzuziehen. Stattdessen rutschten sie von Platz drei auf vier ab.

«Bei uns gibt es klaren Optimierungsbedarf. Daran werden wir arbeiten», meinte der 47-jährige Titz. Doch diese Arbeit muss bald Ertrag bringen, um nicht die Unruhe um ihn und im Umfeld des Vereins zu steigern: Am Freitag geht es zum Aufsteiger 1. FC Magdeburg, danach kommt es am 5. November zum Gipfeltreffen gegen Mitabsteiger Köln. «Wir lassen das in der Mannschaft nicht an uns herankommen», meinte Mittelfeldspieler Lewis Holtby zu möglichen Diskussionen.

Wie in den Heimspielen zuvor gegen Jahn Regensburg (0:5) und den Stadtrivalen FC St. Pauli (0:0) offenbarte der HSV auch gegen den VfL große Schwächen im Spielaufbau. Die Offensiv-Abteilung mit Khaled Narey in der Spitze, dazu Aaron Hunt, Hee-Chan Hwang und Tatsuya Ito kam vor 51 953 Zuschauern gegen die disziplinierten Bochumer nur selten zu Chancen. «Das war nicht einfach, trotzdem waren die Möglichkeiten da. Es ist uns aber kein Tor gelungen», sagte Narey. «Es bleibt uns nichts übrig, weiter daran zu arbeiten. Immerhin sind wir weiterhin nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer.»

Ein Schuss von Hwang (22.) und ein abgefälschter Ball von Hunt (45.) wurden jeweils vom starken Bochumer Torwart Manuel Riemann pariert. Die beste Möglichkeit vor der Pause hatte sogar der VfL, als Lukas Hinterseer nach einem Fehler von Torwart Julian Pollersbeck und Orel Mangala aus 40 Metern das leere Tor nicht traf. Drei Minuten nach der Pause vergab Bochums Robbie Kruse eine weitere Möglichkeit zur Führung.

Der HSV agierte indes zu ideenlos. Auch die Einwechselung von Sturm-Hoffnung Pierre-Michel Lasogga machte die Aktionen nicht zwingender. Noch fielen die Pfiffe der HSV-Fans unter den Zuschauern dezent aus. Doch wie lange bleiben die Anhänger noch so geduldig?

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